Finden statt suchen! Technische Begriffe einfach erklärt.
Abbau
Der Abbau beginnt nach dem Ende einer Veranstaltung und umfasst das fachgerechte Ausschalten, Trennen, Demontieren und Verpacken der eingesetzten Technik. Dabei ist eine sinnvolle Reihenfolge wichtig, damit Geräte, Kabel und Konstruktionen sicher zurückgebaut werden können. Anschließend wird das Material für Transport oder Lagerung vorbereitet. Der Abbau gehört ebenso wie der Aufbau zum vollständigen Service rund um Veranstaltungstechnik und betrifft häufig auch Rigging und Bühne.
Ablaufplan
Ein Ablaufplan hält die zeitliche Reihenfolge einer Veranstaltung fest. Darin können beispielsweise Einlass, Begrüßung, Vorträge, Umbauzeiten, Künstlerauftritte, Pausen und Veranstaltungsende eingetragen werden. Für die Technik ist ein genauer Ablauf besonders wichtig, damit Ton, Licht, Video und Bühne rechtzeitig vorbereitet werden können. Ein guter Ablaufplan erleichtert deshalb die Koordination der gesamten Veranstaltungstechnik und unterstützt beispielsweise den gezielten Einsatz von Lichttechnik.
AFL / After-Fade Listen
AFL steht für „After-Fade Listen“ und ermöglicht das Abhören eines Signals nach dem Fader beziehungsweise nach bestimmten Bearbeitungsstufen. Dadurch kann kontrolliert werden, wie ein Kanal, Bus oder Ausgang tatsächlich innerhalb der Mischung anliegt. AFL wird beispielsweise zum Überprüfen von Monitorwegen, Gruppen oder Ausgangssummen verwendet. Die Funktion ergänzt PFL und gehört bei umfangreicheren Mischpulten zu den wichtigen Kontrollmöglichkeiten professioneller Audiotechnik.
Akku-Lautsprecher
Ein Akku-Lautsprecher ist ein aktiver Lautsprecher mit eingebautem Akku und kann dadurch unabhängig von einer Steckdose betrieben werden. Solche Systeme eignen sich besonders für kleinere Veranstaltungen, mobile Beschallungen, Außenbereiche oder Orte ohne geeignete Stromversorgung. Je nach Modell stehen zusätzlich Bluetooth, Mikrofoneingänge oder Funkmikrofone zur Verfügung. Akku-Lautsprecher lassen sich bei Bedarf mit weiterer Audiotechnik zu einem passenden Beschallungssystem ergänzen.
Akku-Scheinwerfer
Ein Akku-Scheinwerfer ist ein LED-Scheinwerfer mit integriertem Akku und kann dadurch ohne direkte Stromversorgung eingesetzt werden. Besonders praktisch ist das bei Uplighting, Hochzeiten, Firmenveranstaltungen oder Locations, in denen möglichst wenige Kabel verlegt werden sollen. Viele Modelle lassen sich zusätzlich drahtlos steuern und flexibel im Raum verteilen. Passende Scheinwerfer lassen sich je nach Raumgröße und gewünschter Wirkung unterschiedlich kombinieren.
Aktivlautsprecher
Ein Aktivlautsprecher besitzt bereits eine eingebaute Endstufe und benötigt deshalb keinen separaten Leistungsverstärker. Audiosignal und Stromversorgung werden direkt am Lautsprecher angeschlossen, wodurch sich solche Systeme meist schnell und unkompliziert aufbauen lassen. Aktivlautsprecher eignen sich besonders für mobile Beschallungen, Präsentationen, Feiern und kleinere bis mittlere Veranstaltungen. Je nach benötigtem Pegel und Tiefton können sie mit weiterer Beschallungstechnik kombiniert werden.
Amplitude
Die Amplitude beschreibt die Stärke beziehungsweise Auslenkung einer Schwingung. Bei einem Audiosignal steht eine größere Amplitude grundsätzlich für einen höheren Signalpegel. Wird die maximal verarbeitbare Amplitude eines Gerätes überschritten, kann es zu Übersteuerung und Clipping kommen. Die Amplitude ist deshalb ein wichtiger Grundbegriff beim Verständnis von Pegeln, Signalverarbeitung und Audiotechnik sowie bei der Arbeit mit Mischpulten.
Analogmischpult
Ein Analogmischpult verarbeitet Audiosignale über klassische analoge Signalwege. Lautstärke, Klangregelung, AUX-Wege und weitere Funktionen werden direkt über Regler und Fader bedient. Dadurch ist der Signalweg meist schnell nachvollziehbar und besonders bei überschaubaren Beschallungsaufgaben unkompliziert. Für umfangreichere Anwendungen können alternativ digitale Mischpulte eingesetzt werden.
Anschlagmittel
Anschlagmittel verbinden beim Rigging Lasten mit Tragkonstruktionen oder Hebezeugen. Dazu gehören je nach Anwendung beispielsweise Rundschlingen, Stahlseile, Ketten oder Schäkel. Da mit ihnen häufig Traversen, Scheinwerfer oder Lautsprecher befestigt werden, müssen Belastbarkeit und vorgesehener Einsatzzweck genau berücksichtigt werden. Anschlagmittel gehören deshalb zum sicherheitsrelevanten Bereich von Rigging und Bühnentechnik.
Art-Net
Art-Net ist ein Netzwerkprotokoll, mit dem Lichtsteuerdaten über Ethernet-Netzwerke übertragen werden können. Dadurch lassen sich mehrere DMX-Universen über eine gemeinsame Netzwerkstruktur transportieren, was besonders bei größeren Lichtanlagen mit vielen Scheinwerfern und Steuerkanälen praktisch ist. Art-Net ergänzt moderne Lichttechnik um eine flexible digitale Signalverteilung.
Audipack
Audipack ist ein Hersteller professioneller Befestigungs- und Montagesysteme für Displays und Monitore. In der Veranstaltungstechnik werden entsprechende Ständer, Halterungen und mobile Lösungen beispielsweise eingesetzt, um Bildschirme bei Tagungen, Messen, Präsentationen oder Firmenveranstaltungen sicher und optisch sauber zu positionieren. Solche Systeme ergänzen professionelle Videotechnik und ermöglichen einen flexiblen Aufbau innerhalb moderner Veranstaltungstechnik.
Aufbau
Der Aufbau bezeichnet die technische Einrichtung einer Veranstaltung vor Beginn. Dazu gehören je nach Produktion beispielsweise das Positionieren von Lautsprechern, Scheinwerfern, Bühnenpodesten und Videotechnik sowie das Verlegen von Strom- und Signalleitungen. Anschließend werden die Systeme geprüft und eingerichtet. Ein strukturierter Aufbau ist besonders bei umfangreicher Veranstaltungstechnik wichtig und kann Bereiche wie Rigging und Bühnentechnik umfassen.
Auflösung
Die Auflösung gibt an, aus wie vielen Bildpunkten ein digitales Bild besteht. Full HD besitzt beispielsweise 1.920 × 1.080 Pixel. Eine höhere Auflösung kann mehr Bilddetails darstellen, ist aber nicht allein für die sichtbare Bildqualität verantwortlich. Bildgröße, Betrachtungsabstand und Signalquelle spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Bei Videotechnik sollte die Auflösung deshalb passend zur Anwendung gewählt werden.
Aux Send
Ein Aux Send ist ein zusätzlicher Ausgangsweg an einem Mischpult, über den einzelne Eingangssignale unabhängig vom Hauptmix ausgegeben werden können. Typische Anwendungen sind Bühnenmonitoring, In-Ear-Mixe oder Effektwege. Je nach Einstellung arbeitet ein Aux Send pre-fader oder post-fader. Dadurch lässt sich flexibel bestimmen, ob Änderungen am Kanal-Fader den Aux-Pegel beeinflussen. Aux Sends gehören zu den wichtigsten Routing-Funktionen moderner Mischpulte und professioneller Audiotechnik.
AUX-Weg
Ein AUX-Weg ist ein zusätzlicher Signalweg eines Mischpults. Darüber können einzelne Eingangskanäle unabhängig vom Hauptsignal beispielsweise an Bühnenmonitore, In-Ear-Systeme oder Effektgeräte geschickt werden. Gerade bei Live-Veranstaltungen ermöglichen mehrere AUX-Wege unterschiedliche Monitormischungen für Musiker oder Moderatoren. Ihre Anzahl ist deshalb ein wichtiges Auswahlkriterium bei Mischpulten.
B1
B1 bezeichnet nach DIN 4102-1 die Baustoffklasse „schwerentflammbar“. In der Veranstaltungstechnik begegnet diese Klassifizierung besonders bei Materialien wie Molton, Dekostoffen oder bestimmten Verkleidungen. Je nach Veranstaltungsort und Nutzung können entsprechende Nachweise zum Brandverhalten erforderlich sein. B1-Materialien werden häufig im Bereich Rigging und Bühnentechnik eingesetzt und spielen auch bei der sicheren Planung von Veranstaltungstechnik eine wichtige Rolle.
Backline
Als Backline bezeichnet man hauptsächlich die Instrumententechnik auf oder hinter einer Bühne. Dazu gehören beispielsweise Gitarrenverstärker, Bassverstärker, Schlagzeug oder Keyboards. Die Backline ist nicht automatisch Bestandteil einer PA-Anlage und wird bei Konzerten häufig separat geplant. Wie die verschiedenen technischen Bereiche zusammenspielen, erklärt auch unser 1×1 der Veranstaltungstechnik.
Ballast
Ballast ist zusätzliches Gewicht, das zur Stabilisierung temporärer Konstruktionen eingesetzt wird. Bei Bühnen, Traversen oder anderen Aufbauten kann Ballast dabei helfen, Kipp- und Windkräften entgegenzuwirken. Die notwendige Menge hängt von Konstruktion, Aufbau und Belastung ab und darf nicht pauschal geschätzt werden. Ballast ist deshalb ein wichtiger Bestandteil von Rigging und Bühnenkonstruktionen.
Bass
Als Bass bezeichnet man den tiefen Frequenzbereich von Musik und Sprache. Besonders bei DJ-Musik, Live-Bands oder Veranstaltungen mit kräftigem Musikpegel wird dieser Bereich häufig von einem Subwoofer wiedergegeben. Wie viel Bass benötigt wird, hängt von Raumgröße, Musikstil und gewünschtem Pegel ab. Eine passende Beschallungsanlage kombiniert deshalb Topteile und Subwoofer sinnvoll miteinander. Die übrige Audiotechnik sollte darauf abgestimmt sein.
Beam
Ein Beam ist ein besonders enger und stark gebündelter Lichtstrahl. Beam-Scheinwerfer und entsprechende Moving Heads werden eingesetzt, um deutlich sichtbare Lichtstrahlen und dynamische Effekte zu erzeugen. Besonders gut kommen diese Strahlen in Verbindung mit Haze oder Nebel zur Geltung. Beams gehören vor allem zur Show- und Effekt-Lichttechnik.
Beamer
Ein Beamer projiziert Bilder, Videos oder Präsentationen auf eine Leinwand oder eine andere geeignete Projektionsfläche. Bei der Auswahl sind vor allem Lichtleistung, Auflösung, Projektionsabstand, gewünschte Bildgröße und vorhandenes Umgebungslicht entscheidend. Ein großer Raum benötigt deshalb häufig einen entsprechend leistungsstarken Beamer und eine passend dimensionierte Leinwand.
Beatmatching
Beatmatching bezeichnet beim DJing das Angleichen von Tempo und Taktschlägen zweier Musikstücke. Ziel ist es, beide Titel so synchron laufen zu lassen, dass ein fließender Übergang möglich wird. Moderne Player und Controller können dabei technisch unterstützen, dennoch gehört das manuelle Beatmatching weiterhin zu den klassischen DJ-Grundlagen. Passendes DJ-Equipment bietet dafür Funktionen wie Pitch, Cue und Sync.
Beleuchter
Ein Beleuchter ist bei Veranstaltungen für Aufbau, Einrichtung, Ausrichtung und teilweise auch für die Bedienung der Beleuchtungstechnik verantwortlich. Je nach Produktion gehören dazu Scheinwerfer, Moving Heads, Lichtpulte, Stative, Traversen und Effektgeräte. Der Beleuchter sorgt dafür, dass Bühne, Personen oder Veranstaltungsflächen passend ausgeleuchtet werden. Dabei arbeitet er hauptsächlich mit Lichttechnik und bei größeren Aufbauten eng mit dem Bereich Rigging und Bühne zusammen.
Bildformat
Das Bildformat beschreibt das Verhältnis zwischen Breite und Höhe eines Bildes. Heute ist 16:9 besonders verbreitet, während ältere Präsentationen häufig noch 4:3 verwenden. Stimmen Quelle, Projektor und Leinwand nicht überein, können schwarze Bereiche oder eine ungünstige Bildausnutzung entstehen. Bei Videotechnik sollte das gewünschte Format deshalb bereits bei der Planung berücksichtigt werden.
Bluetooth
Bluetooth ermöglicht die drahtlose Übertragung von Audiosignalen über kurze Entfernungen, beispielsweise vom Smartphone oder Tablet zu einem kompatiblen Lautsprecher. Für kleinere Feiern und einfache Musikwiedergabe ist das besonders praktisch. Bei größeren Veranstaltungen werden wegen Zuverlässigkeit, Reichweite und Signalqualität jedoch häufig kabelgebundene oder professionelle Funklösungen bevorzugt. Bluetooth findet man heute bei vielen Geräten der Audiotechnik und besonders bei mobilen Beschallungssystemen.
BPM
BPM steht für „Beats per Minute“ und beschreibt das Tempo eines Musikstücks. Ein Titel mit 120 BPM besitzt beispielsweise 120 Taktschläge pro Minute. Für DJs sind BPM-Werte wichtig, weil sich Titel mit ähnlichem Tempo leichter aufeinander abstimmen und miteinander mixen lassen. Professionelles DJ-Equipment kann BPM-Werte direkt anzeigen oder automatisch analysieren.
Brummschleife
Eine Brummschleife entsteht, wenn zwischen mehreren miteinander verbundenen Audiogeräten unerwünschte Ausgleichsströme über Masse- oder Schirmverbindungen fließen. Hörbar wird das häufig als tiefes Brummen, typischerweise im Bereich der Netzfrequenz und ihrer Oberwellen. Ursachen können unterschiedliche Massepotentiale oder ungünstige Signalverbindungen sein. Symmetrische Signalführung, geeignete DI-Boxen und korrekt eingesetzte Ground-Lift-Funktionen helfen bei der Fehlersuche innerhalb professioneller Audiotechnik und umfangreicher Mischpult-Setups.
Bühnenmonitor
Ein Bühnenmonitor ist ein Lautsprecher, über den Künstler, Musiker oder Sprecher sich selbst und andere Signale auf der Bühne hören können. Monitore erhalten meist einen eigenen Mix über das Mischpult. Dadurch kann beispielsweise ein Sänger mehr Gesang hören als andere Musiker. Bühnenmonitore gehören damit zur passenden Beschallungstechnik für Live-Veranstaltungen.
Bühnenpodest
Ein Bühnenpodest ist ein tragfähiges, meist modulares Element zum Aufbau von Bühnen und erhöhten Flächen. Mehrere Podeste lassen sich zu unterschiedlichen Bühnenformen und Größen zusammensetzen. Je nach Aufbau können zusätzlich Füße, Treppen, Geländer oder Verkleidungen erforderlich sein. Bühnenpodeste gehören zum Bereich Rigging und Bühne.
Bühnentechnik
Bühnentechnik umfasst technische und konstruktive Komponenten, die für Aufbau und Betrieb einer Bühne benötigt werden. Dazu zählen beispielsweise Bühnenpodeste, Traversen, Treppen, Geländer und Rigging-Komponenten. Belastbarkeit, Standsicherheit und fachgerechte Montage spielen dabei eine zentrale Rolle. Je nach Veranstaltung lässt sich die benötigte Bühnentechnik modular zusammenstellen.
Bus
Ein Bus ist innerhalb eines Mischpults ein gemeinsamer Signalweg, auf den mehrere Eingangskanäle geroutet werden können. Busse werden beispielsweise für Subgruppen, Monitorwege, Effektwege oder zusätzliche Ausgangsmischungen verwendet. Dadurch lassen sich mehrere Signale gemeinsam bearbeiten oder gezielt an unterschiedliche Ausgänge senden. Flexible Bus-Strukturen gehören zu den wichtigsten Funktionen moderner Mischpulte und ermöglichen komplexe Signalverteilungen innerhalb professioneller Audiotechnik.
CDJ
Ein CDJ ist ein professioneller DJ-Player für die Wiedergabe und Steuerung digitaler Musik. Moderne Geräte spielen Musik überwiegend von USB-Speichern oder über Netzwerke ab und bieten Funktionen wie Cue-Punkte, Loops, Pitch-Control und Jog-Wheels. Modelle wie der Pioneer CDJ-3000 gehören zu verbreiteten professionellen DJ-Playern.
CEE
CEE bezeichnet robuste Steckverbindungen, die in der Veranstaltungstechnik besonders für größere elektrische Leistungen eingesetzt werden. Häufig verwendet werden rote Drehstromanschlüsse mit 16 A, 32 A oder 63 A. Welche Ausführung benötigt wird, hängt von Leistungsbedarf, Verteilung und angeschlossenen Verbrauchern ab. CEE-Leitungen und Verteiler gehören zur professionellen Stromversorgung.
Changeover
Ein Changeover bezeichnet den Umbau zwischen zwei Programmpunkten, Bands oder Produktionen während einer laufenden Veranstaltung. In dieser meist kurzen Umbauphase werden beispielsweise Instrumente, Mikrofone, Bühnenpositionen oder technische Einstellungen gewechselt. Eine gute Vorbereitung und klare Aufgabenverteilung verkürzen die Umbauzeit deutlich. Changeovers betreffen besonders Audiotechnik sowie den Bereich Rigging und Bühnentechnik.
Clipping
Clipping entsteht, wenn ein Audiosignal stärker ist, als ein Gerät oder eine Signalstufe sauber verarbeiten kann. Dabei werden Signalspitzen begrenzt und hörbare Verzerrungen können entstehen. Starkes oder dauerhaftes Clipping kann außerdem Lautsprecher unnötig belasten. Eine saubere Pegelstruktur und passend dimensionierte Audiotechnik helfen, Übersteuerungen zu vermeiden.
CRI
CRI steht für „Color Rendering Index“ und beschreibt, wie natürlich Farben unter einer Lichtquelle erscheinen. Ein hoher Farbwiedergabeindex ist besonders wichtig, wenn Hauttöne, Produkte oder Dekorationen möglichst realistisch wirken sollen. Das betrifft beispielsweise Bühnen-, Messe- oder Kameraanwendungen. Bei entsprechender Lichttechnik kann der CRI deshalb wichtiger sein als ein reiner Effektwert.
Crossfader
Ein Crossfader ist ein horizontaler Regler an vielen DJ-Mixern und Controllern. Mit ihm kann zwischen zwei Audiokanälen stufenlos übergeblendet werden. Neben klassischen Übergängen wird der Crossfader auch für schnelle Schnitte und Scratch-Techniken verwendet. Form und Einstellmöglichkeiten unterscheiden sich je nach DJ-Equipment.
Cue
Cue bezeichnet beim DJing das Vorhören oder gezielte Starten eines Signals. Ein DJ kann beispielsweise einen neuen Titel über Kopfhörer vorbereiten, während das Publikum weiterhin den laufenden Titel hört. Cue-Punkte markieren außerdem bestimmte Startpositionen innerhalb eines Musikstücks. Moderne DJ-Player können mehrere solcher Punkte speichern.
Dante
Dante ist eine Technologie zur Übertragung mehrerer digitaler Audiokanäle über IP-basierte Netzwerke. Signale können dadurch über Netzwerkleitungen zwischen Mischpulten, Stageboxen, Verstärkern und weiteren kompatiblen Geräten übertragen werden. Besonders bei größeren Systemen reduziert das den Verkabelungsaufwand. Dante erweitert moderne Audiotechnik um flexible digitale Routing-Möglichkeiten.
Delay
Delay bedeutet Verzögerung. In der Audiotechnik kann ein Signal gezielt um wenige Millisekunden verzögert werden, um Laufzeitunterschiede zwischen verschiedenen Lautsprechern auszugleichen. Delay ist außerdem ein klassischer Audioeffekt mit zeitlich verzögerten Wiederholungen. In professioneller Beschallungstechnik wird Delay deshalb sowohl technisch als auch kreativ eingesetzt.
Delay-Line
Eine Delay-Line ist eine zusätzliche Lautsprecherposition, die weiter vom Hauptsystem entfernt aufgestellt wird. Das Signal wird zeitlich verzögert, damit Hauptlautsprecher und Delay-Lautsprecher beim Publikum möglichst passend zusammentreffen. So können längere oder größere Veranstaltungsflächen gleichmäßiger beschallt werden. Delay-Lines gehören zu umfangreicherer Beschallungstechnik.
Dezibel (dB)
Dezibel, abgekürzt dB, ist eine logarithmische Maßeinheit, mit der unter anderem Pegelverhältnisse beschrieben werden. In der Audiotechnik begegnet sie beispielsweise bei Schalldruck, Verstärkung, Dämpfung und Signalpegeln. Da die Dezibelskala logarithmisch aufgebaut ist, bedeutet eine Verdopplung des Zahlenwertes nicht automatisch eine Verdopplung der empfundenen Lautstärke. Dezibel gehören deshalb zu den wichtigsten Grundlagen der Audiotechnik und bei der Beurteilung einer Beschallungsanlage.
DGUV Vorschrift 3
Die DGUV Vorschrift 3 betrifft die Sicherheit elektrischer Anlagen und Betriebsmittel im gewerblichen Bereich. Für Veranstaltungstechnik ist sie relevant, weil Geräte, Leitungen und Verteiler regelmäßig transportiert und intensiv genutzt werden. Sichere Betriebszustände und Prüfungen gehören deshalb zum technischen Alltag. Das betrifft insbesondere Geräte und Komponenten der Stromversorgung.
DI-Box
Eine DI-Box dient dazu, Audiosignale für die weitere Übertragung und Verarbeitung anzupassen. Sie wird beispielsweise zwischen Instrumenten oder Zuspielern und einem Mischpult eingesetzt. Häufig wandelt sie unsymmetrische Signale in symmetrische Signale um und ermöglicht störungsärmere längere Kabelwege. DI-Boxen gehören deshalb zum typischen Zubehör professioneller Audiotechnik.
Digitalmischpult
Ein Digitalmischpult verarbeitet Audiosignale digital und bietet meist zahlreiche integrierte Funktionen wie Equalizer, Kompressoren, Gates, Effekte und flexible Signalwege. Viele Modelle lassen sich zusätzlich per Tablet oder Computer bedienen. Dadurch eignen sich digitale Mischpulte besonders für flexible und umfangreichere Veranstaltungsproduktionen.
Dimmer
Ein Dimmer regelt die elektrische Leistung beziehungsweise Helligkeit geeigneter Leuchtmittel. Klassische Dimmer werden vor allem bei konventionellen Scheinwerfern eingesetzt. Moderne LED-Scheinwerfer besitzen ihre Dimmerelektronik häufig bereits im Gerät und werden direkt per DMX gesteuert. Dimmer bleiben dennoch ein wichtiger Begriff innerhalb klassischer Lichttechnik.
DJ-Controller
Ein DJ-Controller ist ein Steuergerät für DJ-Software auf einem Computer oder mobilen Gerät. Jogwheels, Fader, Pads und weitere Bedienelemente ermöglichen eine Bedienung ähnlich wie bei klassischen Playern und Mixern. Viele Modelle besitzen bereits ein integriertes Audio-Interface. Dadurch lässt sich mit kompaktem DJ-Equipment ein vollständiger DJ-Arbeitsplatz aufbauen.
DJ-Mixer
Ein DJ-Mixer verbindet mehrere Audioquellen und ermöglicht einem DJ, zwischen ihnen zu wechseln oder sie miteinander zu mischen. Neben Kanal-Fadern und Crossfader verfügen professionelle Modelle häufig über Equalizer, Filter und Effekte. Der Mixer bildet damit die zentrale Schaltstelle vieler DJ-Setups.
DMX
DMX ist ein digitales Steuerprotokoll, das in der Veranstaltungstechnik hauptsächlich zur Steuerung von Licht eingesetzt wird. Über DMX lassen sich beispielsweise LED-Scheinwerfer, Moving Heads, Dimmer oder Nebelmaschinen von einem Lichtpult aus kontrollieren. Ein DMX-Universum stellt bis zu 512 Steuerkanäle zur Verfügung und bildet damit eine wichtige Grundlage moderner Lichttechnik.
Drehstrom
Drehstrom ist ein dreiphasiges Wechselstromsystem und wird eingesetzt, wenn größere elektrische Leistungen benötigt werden. In der Veranstaltungstechnik erfolgt die Verteilung häufig über rote CEE-Anschlüsse. Größere Ton-, Licht- oder Videoanlagen können dadurch auf verschiedene Phasen verteilt werden. Eine fachgerecht geplante Stromversorgung berücksichtigt Leistung, Lastverteilung und Schutzmaßnahmen.
Dry Hire
Dry Hire bezeichnet die reine Vermietung von Veranstaltungstechnik ohne technisches Bedienpersonal. Der Kunde übernimmt Abholung beziehungsweise Transport, Aufbau, Einrichtung, Bedienung und Rückgabe der gemieteten Geräte selbst oder setzt eigenes Fachpersonal ein. Diese Mietform eignet sich besonders für erfahrene Veranstalter, Techniker und Agenturen, die lediglich zusätzliches Material benötigen. Beim Dry Hire können beispielsweise Audiotechnik sowie Lichttechnik individuell für eine Produktion zusammengestellt werden.
DSP
DSP steht für „Digital Signal Processing“. Ein digitaler Signalprozessor kann Audiosignale filtern, verzögern, entzerren, begrenzen oder auf verschiedene Lautsprecherwege verteilen. In modernen PA-Systemen übernimmt ein DSP häufig Frequenztrennung, Limiting und Systemabstimmung. Er ist damit ein wichtiger Bestandteil professioneller Beschallungstechnik.
Dynamisches Mikrofon
Ein dynamisches Mikrofon arbeitet nach einem robusten elektrodynamischen Prinzip und benötigt normalerweise keine Phantomspeisung. Es eignet sich besonders für Live-Gesang, Sprache und laute Instrumente. Auf Bühnen werden dynamische Mikrofone wegen ihrer Belastbarkeit häufig eingesetzt. Je nach Anwendung stehen unterschiedliche Mikrofone zur Verfügung.
EDID
EDID steht für „Extended Display Identification Data“. Darüber teilt ein Display oder Projektor einer Signalquelle unter anderem unterstützte Auflösungen und Bildfrequenzen mit. Bei komplexen Videoanlagen können EDID-Probleme dazu führen, dass kein Bild oder eine falsche Auflösung ausgegeben wird. Bei umfangreicher Videotechnik ist EDID deshalb ein wichtiger Bestandteil der Fehlersuche.
Einlass
Der Einlass bezeichnet den Zeitraum, in dem Gäste vor Veranstaltungsbeginn Zugang zur Location oder Veranstaltungsfläche erhalten. Zu diesem Zeitpunkt sollten sicherheitsrelevante Bereiche, Wege und die technische Grundversorgung bereits betriebsbereit sein. Je nach Veranstaltung laufen während des Einlasses bereits Hintergrundmusik, Beleuchtung oder Präsentationsinhalte. Eine zuverlässige Veranstaltungstechnik und passende Audiotechnik sorgen dabei für einen stimmigen Start der Veranstaltung.
Empfänger
Ein Empfänger nimmt das Signal eines passenden drahtlosen Senders auf und gibt es zur weiteren Verarbeitung aus. Bei Funkmikrofonen wird das empfangene Audiosignal beispielsweise an ein Mischpult weitergeleitet. Je nach System können einzelne oder mehrere Funkkanäle in einem Gerät empfangen werden. Sender und Empfänger müssen technisch und hinsichtlich des Frequenzbereichs zusammenpassen. Professionelle Funkmikrofone werden deshalb als aufeinander abgestimmte Systeme eingesetzt und anschließend mit geeigneter Audiotechnik verbunden.
Endstufe
Eine Endstufe verstärkt ein Audiosignal so weit, dass passive Lautsprecher damit betrieben werden können. Leistung, Impedanz und Schutzfunktionen müssen zum angeschlossenen Lautsprechersystem passen. Bei Aktivlautsprechern ist die Verstärkertechnik bereits im Gehäuse integriert. Endstufen bleiben dennoch ein wichtiger Bestandteil passiver Beschallungstechnik.
Equalizer
Ein Equalizer ermöglicht die gezielte Anhebung oder Absenkung bestimmter Frequenzbereiche. Damit kann der Klang angepasst, störende Frequenzen reduziert oder ein Lautsprechersystem auf einen Raum abgestimmt werden. Ein Equalizer ersetzt jedoch keine geeignete Lautsprecheraufstellung. In moderner Audiotechnik ist er häufig bereits im Digitalmischpult oder DSP integriert.
EtherCON
EtherCON ist eine robuste Steckverbindung für Ethernet-Netzwerke, die besonders für professionelle Veranstaltungstechnik entwickelt wurde. Sie schützt den eigentlichen Netzwerkstecker durch ein widerstandsfähiges und verriegelbares Gehäuse. EtherCON wird beispielsweise bei Dante oder Art-Net eingesetzt und verbindet damit verschiedene Bereiche moderner Veranstaltungstechnik.
Eventtechnik
Eventtechnik ist ein gebräuchlicher Begriff für die technische Ausstattung von Veranstaltungen und wird häufig synonym zu Veranstaltungstechnik verwendet. Dazu gehören unter anderem Beschallung, Beleuchtung, Video, Präsentationstechnik, Bühne, Rigging und Stromversorgung. Welche Technik benötigt wird, hängt von Veranstaltungsart, Raumgröße, Gästezahl und gewünschtem Ablauf ab. Moderne Veranstaltungstechnik kann deshalb von einer einfachen Beschallungstechnik bis zur kompletten technischen Produktion reichen.
Fader
Ein Fader ist ein Schieberegler, mit dem beispielsweise der Pegel eines Audiokanals eingestellt wird. Mischpulte besitzen üblicherweise mehrere Kanal-Fader sowie einen oder mehrere Master-Fader. Auch Lichtpulte können Fader zur Steuerung verschiedener Parameter nutzen. Besonders bei Mischpulten ermöglichen Fader eine schnelle und intuitive Bedienung.
Farbtemperatur
Die Farbtemperatur beschreibt die Lichtfarbe einer weißen Lichtquelle und wird in Kelvin angegeben. Niedrige Werte wirken wärmer und gelblicher, höhere Werte kühler beziehungsweise bläulicher. Bei Bühnen-, Film- und Präsentationsbeleuchtung ist eine abgestimmte Farbtemperatur wichtig, damit Personen und Objekte natürlich wirken. Sie gehört deshalb zu den grundlegenden Kriterien moderner Lichttechnik.
Feedback
Feedback beziehungsweise Rückkopplung entsteht, wenn ein Mikrofon das verstärkte Signal eines Lautsprechers erneut aufnimmt und dieses wieder verstärkt wird. Typisch ist ein lautes Pfeifen. Mikrofonposition, Lautsprecheraufstellung, Pegel und Richtcharakteristik beeinflussen die Rückkopplungsneigung. Eine passend geplante Beschallungsanlage kann das Risiko deutlich reduzieren.
Feedback
Feedback, auch Rückkopplung genannt, entsteht, wenn ein Mikrofon das verstärkte Signal eines Lautsprechers erneut aufnimmt und dieses Signal wieder verstärkt wird. Typisch ist ein lautes Pfeifen oder Dröhnen. Mikrofonposition, Lautsprecheraufstellung, Pegel, Raumakustik und Richtcharakteristik beeinflussen die Rückkopplungsneigung. Eine sinnvoll geplante Beschallungstechnik sowie passend ausgewählte Mikrofone helfen dabei, Feedback zu reduzieren.
Flightcase
Ein Flightcase ist ein stabiles Transportgehäuse für Veranstaltungstechnik. Es schützt beispielsweise Mischpulte, Mikrofone, DJ-Technik oder Scheinwerfer während Transport und Lagerung. Professionelle Cases sind für häufiges Be- und Entladen sowie den raueren Veranstaltungsalltag ausgelegt. Gerade bei mobiler Veranstaltungstechnik helfen Flightcases, empfindliche Geräte zuverlässig zu schützen.
FOH
FOH steht für „Front of House“. Gemeint ist häufig der technische Arbeitsplatz im Publikumsbereich, von dem aus Ton oder Licht gesteuert werden. Beim Ton ermöglicht diese Position dem Techniker, ungefähr das zu hören, was auch das Publikum wahrnimmt. Bei größeren Produktionen bildet der FOH deshalb einen zentralen Arbeitsplatz für die Beschallungstechnik.
Frequenz
Die Frequenz beschreibt, wie oft sich eine Schwingung pro Sekunde wiederholt, und wird in Hertz angegeben. Im Audiobereich bestimmen niedrige Frequenzen vor allem den Bassbereich, während höhere Frequenzen eher für Höhen und feine Klangdetails verantwortlich sind. Der für Menschen hörbare Bereich wird üblicherweise ungefähr mit 20 Hz bis 20 kHz angegeben. Frequenzen spielen bei Audiotechnik ebenso eine wichtige Rolle wie bei der Abstimmung einer Beschallungsanlage.
Frequenzgang
Der Frequenzgang beschreibt, wie ein Gerät unterschiedliche Frequenzen innerhalb eines bestimmten Bereichs überträgt oder wiedergibt. Bei Lautsprechern zeigt er beispielsweise, welche tiefen und hohen Frequenzen sinnvoll wiedergegeben werden können. Ein besonders breiter Frequenzbereich allein sagt jedoch noch nicht aus, wie gut ein Lautsprecher klingt. Der Frequenzgang ist nur eines von mehreren Kriterien bei Audiotechnik.
Frequenzkoordination
Frequenzkoordination bezeichnet die Planung von Funkfrequenzen für drahtlose Mikrofone, In-Ear-Systeme und andere Funktechnik. Ziel ist es, gegenseitige Störungen und problematische Frequenzkombinationen zu vermeiden. Bei vielen gleichzeitig eingesetzten Funkstrecken wird eine sorgfältige Planung besonders wichtig. Das gilt insbesondere beim Einsatz mehrerer Funkmikrofone.
Frequenzweiche
Eine Frequenzweiche teilt ein Audiosignal in unterschiedliche Frequenzbereiche auf. In einer PA-Anlage können tiefe Frequenzen beispielsweise an Subwoofer und höhere Frequenzen an Topteile geschickt werden. Bei modernen Systemen wird diese Aufgabe häufig digital durch einen DSP übernommen. Die richtige Trennung ist ein wichtiger Bestandteil abgestimmter Beschallungstechnik.
Fresnel-Scheinwerfer
Ein Fresnel-Scheinwerfer erzeugt ein relativ weiches und gleichmäßiges Lichtfeld. Charakteristisch ist die Fresnel-Linse vor der Lichtquelle. Diese Scheinwerfer werden häufig in Theater, Bühne, Film oder bei Veranstaltungen eingesetzt, wenn Personen oder Flächen kontrolliert ausgeleuchtet werden sollen. Sie gehören damit zur funktionalen Lichttechnik.
Full-Service Veranstaltungstechnik
Full-Service Veranstaltungstechnik bedeutet, dass ein Technikdienstleister nicht nur einzelne Geräte vermietet, sondern auf Wunsch auch Planung, Lieferung, Aufbau, Einrichtung, technische Betreuung, Abbau und Abholung übernimmt. Für Kunden reduziert sich dadurch der organisatorische Aufwand deutlich, weil mehrere technische Bereiche aus einer Hand koordiniert werden können. Besonders bei Firmenveranstaltungen, Hochzeiten, Tagungen oder größeren Produktionen ist ein Full-Service sinnvoll. Dabei lassen sich passende Veranstaltungstechnik und benötigte Audiotechnik individuell auf die Veranstaltung abstimmen.
Funkfrequenz
Eine Funkfrequenz ist die elektromagnetische Frequenz, über die drahtlose Systeme ihre Signale übertragen. Funkmikrofone und In-Ear-Systeme nutzen dafür bestimmte Frequenzbereiche. Welche Frequenzen verwendet werden dürfen und störungsfrei funktionieren, hängt unter anderem vom Frequenzband und Veranstaltungsort ab. Beim Einsatz mehrerer Funkmikrofone sollte die Frequenzplanung deshalb nicht dem Zufall überlassen werden.
Funkmikrofon
Ein Funkmikrofon überträgt das Mikrofonsignal drahtlos zu einem Empfänger. Dadurch kann sich eine sprechende oder singende Person frei bewegen. Ein System besteht typischerweise aus Mikrofon beziehungsweise Sender, Funkverbindung und Empfänger. Für zuverlässigen Betrieb sind geeignete Frequenzen und eine saubere Planung wichtig. Unterschiedliche Funkmikrofone eignen sich für Sprache, Gesang oder Headsets.
Funkstrecke
Eine Funkstrecke ist die komplette drahtlose Signalverbindung zwischen Sender und Empfänger. Bei einem Funkmikrofon besteht sie beispielsweise aus Handsender oder Taschensender und dem passenden Empfänger. Auch Instrumente oder In-Ear-Systeme können über Funkstrecken betrieben werden. Mehrere gleichzeitig eingesetzte Funkmikrofone benötigen eine aufeinander abgestimmte Frequenzplanung.
Gain
Gain bestimmt die Eingangsverstärkung eines Audiosignals. Am Mischpult wird damit beispielsweise ein Mikrofonsignal auf einen geeigneten Arbeitspegel gebracht, bevor es weiterverarbeitet wird. Zu wenig Gain kann den Signal-Rausch-Abstand verschlechtern, zu viel Verstärkung kann zu Übersteuerung führen. Eine saubere Gain-Einstellung gehört deshalb zu den Grundlagen beim Arbeiten mit Mischpulten.
Gain-Staging
Gain-Staging bezeichnet die sinnvolle Abstimmung der Signalpegel entlang der gesamten Audiokette. Vom Mikrofon über das Mischpult und die Signalbearbeitung bis zur Endstufe sollten Pegel so gewählt werden, dass ausreichend Reserve vorhanden ist, ohne unnötiges Rauschen oder Übersteuerung zu erzeugen. Gute Audiotechnik funktioniert erst optimal, wenn auch die Pegelstruktur sauber aufgebaut ist.
Gaze
Gaze ist ein feinmaschiges, teilweise transparentes Gewebe, das in der Veranstaltungstechnik beispielsweise als Bühnenhintergrund, Verkleidung oder Projektionsfläche eingesetzt wird. Je nach Beleuchtung kann eine Gaze nahezu geschlossen wirken oder den Blick auf dahinterliegende Personen und Objekte ermöglichen. Dadurch lassen sich interessante Bühnen- und Showeffekte erzeugen. Gaze wird häufig im Bereich Rigging und Bühnentechnik eingesetzt und kann durch gezielte Lichttechnik wirkungsvoll inszeniert werden.
Gobo
Ein Gobo ist eine Schablone, mit der ein Scheinwerfer Muster, Formen oder Logos projizieren kann. Gobos kommen beispielsweise in Profilscheinwerfern und Moving Heads zum Einsatz. Neben Standardmustern können je nach Gerät auch individuell angefertigte Gobos verwendet werden. Dadurch lassen sich mit moderner Lichttechnik gezielte grafische Akzente erzeugen.
Grenzflächenmikrofon
Ein Grenzflächenmikrofon wird direkt auf einer geeigneten Fläche wie einem Tisch, Boden oder Bühnenbereich positioniert. Durch seine Bauweise kann es einen größeren Aufnahmebereich erfassen und wird deshalb beispielsweise bei Konferenzen, Theateraufführungen, Podiumsdiskussionen oder zur Abnahme bestimmter Instrumente eingesetzt. Die konkrete Anwendung hängt von Richtcharakteristik und Modell ab. Grenzflächenmikrofone ergänzen klassische Mikrofone und werden über geeignete Mischpulte in die Beschallung eingebunden.
Ground Lift
Ground Lift bezeichnet bei Audiogeräten eine Funktion, mit der eine Signalmasse beziehungsweise Abschirmverbindung gezielt getrennt werden kann, um Brummschleifen zu reduzieren. Diese Funktion findet man häufig an DI-Boxen und bestimmten Audiogeräten. Ein Ground Lift darf nicht mit dem Entfernen eines Schutzleiters verwechselt werden. Er ist ein Werkzeug zur störungsarmen Signalübertragung innerhalb professioneller Audiotechnik und wird häufig in Verbindung mit Mischpulten eingesetzt.
Ground Support
Ein Ground Support ist eine freistehende Traversenkonstruktion, die vom Boden aus aufgebaut wird. Sie kann beispielsweise Licht-, Video- oder Tontechnik tragen, wenn keine geeigneten Hängepunkte vorhanden sind. Konstruktion, Lastverteilung, Ballastierung und gegebenenfalls Windlast müssen fachgerecht berücksichtigt werden. Ground Supports gehören zum anspruchsvolleren Bereich von Rigging und Bühnentechnik.
Half Coupler
Ein Half Coupler ist eine stabile Klemme zur Befestigung von Veranstaltungstechnik an Traversen oder Rohren. Er umschließt das Rohr weitgehend und wird beispielsweise für Scheinwerfer oder andere technische Komponenten verwendet. Die zulässige Belastbarkeit des jeweiligen Couplers muss bei der Montage berücksichtigt werden. Half Coupler sind typische Verbindungselemente im Bereich Rigging und Bühne.
Hall
Hall entsteht, wenn Schall in einem Raum mehrfach an Wänden, Decken, Böden und anderen Flächen reflektiert wird und dadurch nach dem ursprünglichen Signal noch eine Zeit lang hörbar bleibt. Die Stärke und Dauer des Halls beeinflussen Sprachverständlichkeit und Musikwiedergabe deutlich. Große, harte Räume hallen meist stärker als stark bedämpfte Räume. Deshalb ist die Raumakustik ein wichtiger Faktor bei Audiotechnik und bei der Planung einer passenden Beschallungsanlage.
Hazer
Ein Hazer erzeugt einen sehr feinen atmosphärischen Nebel, der sich möglichst gleichmäßig im Raum verteilt. Dadurch werden Lichtstrahlen sichtbar, ohne dass die dichten Nebelwolken einer klassischen Nebelmaschine entstehen. Hazer werden häufig bei Konzerten und Shows eingesetzt. In Verbindung mit geeigneter Lichttechnik entsteht dadurch deutlich mehr räumliche Tiefe.
HDBaseT
HDBaseT ist eine Übertragungstechnologie, mit der unter anderem hochauflösende Videosignale über geeignete Netzwerkkabel über größere Entfernungen transportiert werden können. Sie wird beispielsweise bei Präsentationstechnik oder größeren Veranstaltungsaufbauten eingesetzt. HDBaseT ist damit eine Möglichkeit, bei umfangreicher Videotechnik längere Signalwege zuverlässig zu überbrücken.
HDCP
HDCP ist ein digitaler Kopierschutz, der bei HDMI- und anderen digitalen Videoverbindungen auftreten kann. Wenn Quelle, Verteiler oder Display nicht korrekt miteinander kommunizieren, kann ein schwarzes Bild entstehen. Bei professioneller Präsentationstechnik muss deshalb die gesamte Signalkette berücksichtigt werden. Besonders bei komplexerer Videotechnik ist HDCP eine häufige Ursache unerwarteter Bildprobleme.
HDMI
HDMI ist eine digitale Schnittstelle zur Übertragung von Bild und Ton. Sie wird bei Notebooks, Beamern, Displays, Videomischern und vielen weiteren Geräten eingesetzt. Bei Veranstaltungen können besonders bei langen Leitungswegen aktive Kabel, Glasfaser oder Signalverlängerungen erforderlich sein. HDMI gehört heute zu den wichtigsten Verbindungen innerhalb moderner Videotechnik.
HDMI-Matrix
Eine HDMI-Matrix verteilt mehrere HDMI-Eingangsquellen flexibel auf mehrere HDMI-Ausgänge. So kann beispielsweise ein Notebook auf unterschiedliche Displays oder Projektoren geschaltet werden, während andere Bildquellen gleichzeitig auf weiteren Ausgabegeräten laufen. Im Unterschied zu einem einfachen Splitter ermöglicht eine Matrix eine freie Zuordnung der Ein- und Ausgänge. Sie ist deshalb besonders bei umfangreicher Videotechnik und komplexeren Präsentationsaufbauten innerhalb der Veranstaltungstechnik sinnvoll.
HDMI-Splitter
Ein HDMI-Splitter verteilt ein einzelnes HDMI-Signal gleichzeitig auf mehrere Ausgänge. Damit kann beispielsweise derselbe Präsentationsinhalt parallel auf einem Projektor, Display oder Kontrollmonitor angezeigt werden. Anders als eine HDMI-Matrix schaltet ein Splitter normalerweise nicht frei zwischen verschiedenen Eingangsquellen um. Er gehört zu den praktischen Helfern professioneller Videotechnik und wird häufig zusammen mit Beamern eingesetzt.
Headroom
Headroom bezeichnet die Pegelreserve zwischen dem normalen Arbeitspegel eines Audiosignals und dem maximal verzerrungsfrei verarbeitbaren Pegel eines Gerätes. Ausreichender Headroom verhindert, dass kurze Signalspitzen sofort zu Clipping oder Übersteuerung führen. Besonders bei Live-Audio ist diese Reserve wichtig, weil Sprache, Gesang und Instrumente starke Pegelschwankungen erzeugen können. Eine saubere Pegelstruktur mit ausreichendem Headroom gehört deshalb zu den Grundlagen professioneller Audiotechnik und korrekt eingerichteter Mischpulte.
Headset
Ein Headset kombiniert Kopfbügel und Mikrofon so, dass die Mikrofonkapsel nahe am Mund positioniert bleibt und beide Hände frei bleiben. Dadurch eignet sich ein Headset besonders für Moderationen, Vorträge, Präsentationen, Theater und Fitness-Anwendungen. Je nach System wird das Headset kabelgebunden oder über einen Taschensender betrieben. Es gehört damit zu den vielseitigen Mikrofonen und wird häufig zusammen mit professionellen Funkmikrofonen eingesetzt.
Headsetmikrofon
Ein Headsetmikrofon wird am Kopf getragen und positioniert die Mikrofonkapsel nahe am Mund. Dadurch bleibt der Abstand zur Schallquelle auch bei Bewegungen relativ konstant. Headsets eignen sich für Moderationen, Vorträge, Theater oder Präsentationen, bei denen beide Hände frei bleiben sollen. Je nach Anwendung können unterschiedliche Mikrofone eingesetzt werden.
Hochpassfilter (HPF)
Ein Hochpassfilter lässt Frequenzen oberhalb einer bestimmten Grenzfrequenz passieren und reduziert tiefere Frequenzen. Bei Sprachmikrofonen kann er beispielsweise Trittschall oder tieffrequente Störungen verringern. In Beschallungssystemen ist der HPF außerdem ein Werkzeug für Systemabstimmung und Lautsprecherschutz. Viele moderne Mischpulte bieten solche Filter direkt pro Kanal.
Impedanz
Die Impedanz beschreibt den Wechselstromwiderstand eines elektrischen Systems und wird in Ohm angegeben. Bei passiven Lautsprechern und Endstufen ist sie besonders relevant. Werden mehrere Lautsprecher miteinander verbunden, verändert sich die Gesamtimpedanz und damit die Belastung für den Verstärker. Bei passiver Beschallungstechnik müssen Endstufe und Lautsprecher deshalb elektrisch zueinander passen.
In-Ear-Monitoring
Beim In-Ear-Monitoring hören Musiker oder Sprecher ihren persönlichen Monitormix über Ohrhörer statt über Bühnenlautsprecher. Das kann den Schallpegel auf der Bühne reduzieren und ermöglicht individuelle Mischungen. Professionelle Systeme arbeiten häufig drahtlos über Sender und Empfänger. In-Ear-Monitoring ergänzt klassische Audiotechnik besonders bei Live-Produktionen.
Insert
Ein Insert ist ein Einschleifpunkt innerhalb eines Audiokanals, über den ein Signal aus dem Signalweg herausgeführt, extern bearbeitet und anschließend wieder zurückgeführt werden kann. Klassisch werden dort beispielsweise Kompressoren, Gates oder andere Signalprozessoren eingeschleift. Bei digitalen Mischpulten erfolgt diese Bearbeitung häufig intern. Inserts gehören damit zu den wichtigen Signalwegen professioneller Mischpulte und erweitern die Möglichkeiten moderner Audiotechnik.
Intercom
Ein Intercom-System dient der internen Kommunikation zwischen Mitarbeitern einer Produktion. Beispielsweise können Regie, Kameraleute, Bühnenpersonal sowie Ton- und Lichttechnik miteinander sprechen, ohne dass diese Kommunikation über die Publikumsbeschallung zu hören ist. Besonders bei größeren Produktionen ergänzt ein Intercom die übrige Veranstaltungstechnik um einen eigenen Kommunikationsweg.
IP-Schutzart
Die IP-Schutzart beschreibt, wie gut ein elektrisches Gerät gegen das Eindringen von Fremdkörpern und Wasser geschützt ist. Bei Outdoor-Veranstaltungen ist diese Angabe besonders relevant. Eine hohe IP-Klassifizierung bedeutet jedoch nicht automatisch, dass ein Gerät unter allen Wetterbedingungen eingesetzt werden darf. Bei Außenveranstaltungen sollte auch die übrige Stromversorgung für den Einsatz geeignet sein.
Kabelbrücke
Eine Kabelbrücke schützt Leitungen, die über Lauf- oder Fahrwege geführt werden. Kabel liegen dabei in vorgesehenen Kanälen und werden durch eine stabile Abdeckung gegen mechanische Belastung geschützt. Gleichzeitig kann eine korrekt eingesetzte Kabelbrücke die Stolpergefahr reduzieren. Sie gehört damit zum praktischen Zubehör temporärer Stromversorgung.
Klinkenstecker
Ein Klinkenstecker ist eine verbreitete Audio-Steckverbindung. Typische Größen sind 6,3 mm und 3,5 mm. Je nach Ausführung kann eine Klinkenverbindung mono, stereo, symmetrisch oder unsymmetrisch genutzt werden. Entscheidend ist deshalb nicht nur die Steckerform, sondern auch die Beschaltung. Klinkenverbindungen finden sich an vielen Geräten der Audiotechnik.
Kompressor
Ein Kompressor reduziert den Dynamikumfang eines Audiosignals, indem er laute Signalanteile oberhalb eines eingestellten Schwellenwerts kontrolliert. Er kann beispielsweise Sprache oder Gesang gleichmäßiger machen. Zu starke Kompression kann allerdings unnatürlich wirken. In digitalen Mischpulten ist ein Kompressor häufig bereits für viele Eingangskanäle integriert.
Kondensatormikrofon
Ein Kondensatormikrofon arbeitet mit einer empfindlichen Mikrofonkapsel und bietet häufig eine detaillierte Klangübertragung. Viele Modelle benötigen Phantomspeisung. Sie werden beispielsweise für Sprache, Instrumente oder Overheads eingesetzt, können aber empfindlicher auf Raumgeräusche reagieren. Verschiedene Mikrofone eignen sich deshalb für unterschiedliche Schallquellen und Anwendungen.
Konferenztechnik
Konferenztechnik umfasst technische Lösungen für Tagungen, Meetings, Podiumsdiskussionen und vergleichbare Veranstaltungen. Dazu können Mikrofone, Beschallung, Displays, Projektoren, Kameras, Streaming- und Videokonferenztechnik gehören. Welche Komponenten benötigt werden, hängt von Teilnehmerzahl, Raum und Veranstaltungsformat ab. Besonders Präsentations- und Videotechnik spielen dabei häufig eine zentrale Rolle.
Lastverteilung
Lastverteilung beschreibt die möglichst sinnvolle Verteilung elektrischer Verbraucher auf vorhandene Stromkreise und Phasen. Bei größeren Veranstaltungen werden beispielsweise Audio-, Licht- und Videotechnik so aufgeteilt, dass einzelne Leitungen, Sicherungen oder Phasen nicht überlastet werden. Besonders bei Drehstromanschlüssen spielt eine ausgewogene Phasenbelastung eine wichtige Rolle. Eine saubere Lastverteilung gehört deshalb zur Planung professioneller Stromversorgung und umfangreicher Veranstaltungstechnik.
Latenz
Latenz ist die zeitliche Verzögerung zwischen Eingang und Ausgabe eines Signals. Sie entsteht beispielsweise bei digitaler Audio- oder Videoverarbeitung. Kleine Verzögerungen bleiben häufig unbemerkt, während größere Latenzen bei Live-Ton, Monitoring, Video oder Streaming deutlich störend werden können. Bei digitaler Veranstaltungstechnik sollte deshalb die gesamte Signalkette betrachtet werden.
Lautstärke
Lautstärke beschreibt, wie laut oder leise ein Schallereignis wahrgenommen wird. In der Veranstaltungstechnik hängt sie unter anderem von Lautsprecherleistung, Abstand, Raumakustik und Aufstellung der Anlage ab. Eine größere Lautsprecheranlage ist deshalb nicht automatisch überall lauter oder besser geeignet. Für eine Veranstaltung sollte die benötigte Beschallungstechnik immer auf Raumgröße, Gästezahl und Nutzung abgestimmt werden. Auch die passende Audiotechnik beeinflusst die Klangqualität deutlich.
Lavaliermikrofon
Ein Lavaliermikrofon ist ein kleines Ansteckmikrofon, das meist an Kleidung, Revers oder Kragen befestigt wird. Es eignet sich besonders für Vorträge, Interviews, Präsentationen, Videoaufnahmen und Moderationen, bei denen das Mikrofon möglichst unauffällig sein soll. Häufig wird ein Lavaliermikrofon mit einem Taschensender kombiniert und drahtlos betrieben. Es gehört zu den vielseitigen Mikrofonen und lässt sich mit passenden Funkmikrofonen beziehungsweise Funksystemen kombinieren.
LED-Wand
Eine LED-Wand besteht aus vielen einzelnen LED-Modulen, die gemeinsam eine große Bildfläche bilden. Anders als eine Projektion erzeugt sie das Bild selbst und kann deshalb besonders hohe Helligkeiten erreichen. Entscheidend für die Auswahl sind Bildgröße, Betrachtungsabstand, Pixelpitch und Einsatzort. LED-Wände sind eine leistungsstarke Form moderner Videotechnik.
Lichtpult
Ein Lichtpult ist die zentrale Steuerung einer professionellen Lichtanlage. Über DMX oder Netzwerkprotokolle können Scheinwerfer, Moving Heads und Effekte kontrolliert werden. Je nach System lassen sich Farben, Bewegungen, Helligkeiten, Szenen und komplette Shows vorbereiten und abrufen. Das Lichtpult bildet damit die Steuerzentrale umfangreicherer Lichttechnik.
Lichtstativ
Ein Lichtstativ dient zur erhöhten Positionierung von Scheinwerfern oder Lichtbars. Zulässige Belastung und sicherer Stand sind dabei entscheidend. Besonders bei Publikumsverkehr müssen Aufstellung, Sicherung und gegebenenfalls Ballastierung sorgfältig geplant werden. Mobile Lichttechnik lässt sich mit passenden Stativen schnell und flexibel positionieren.
Lichttechnik
Lichttechnik umfasst Scheinwerfer, Steuerungen, Stative, Traversen und Effekte zur Beleuchtung von Veranstaltungen. Sie kann funktional eingesetzt werden, beispielsweise zur Bühnenausleuchtung, oder Atmosphäre und Showwirkung erzeugen. Moderne Systeme arbeiten überwiegend mit LED-Technik und digitaler Steuerung. Je nach Veranstaltung lässt sich Lichttechnik von wenigen Akku-Spots bis zur kompletten Showbeleuchtung skalieren.
Limiter
Ein Limiter begrenzt den maximalen Pegel eines Audiosignals, sobald ein definierter Schwellenwert überschritten wird. In PA-Systemen kann er helfen, Endstufen und Lautsprecher vor problematischen Pegelspitzen zu schützen. Ein Limiter ersetzt allerdings keine fachgerechte Dimensionierung und Bedienung. In moderner Beschallungstechnik ist er häufig Bestandteil eines DSPs oder Verstärkers.
Line Array
Ein Line Array besteht aus mehreren speziell angeordneten Lautsprechermodulen. Durch deren kontrolliertes Zusammenspiel können größere Publikumsbereiche gezielt beschallt werden. Line Arrays werden häufig bei Konzerten und größeren Veranstaltungen eingesetzt, sind aber nicht automatisch für jeden Raum die beste Lösung. Welche Beschallungstechnik sinnvoll ist, hängt von Fläche, Publikum und Anwendung ab.
Line-Signal
Ein Line-Signal ist ein Audiosignal mit einem höheren Pegel als ein typisches Mikrofonsignal. Mischpulte, Zuspielgeräte und professionelle Audiogeräte verwenden häufig Line-Ein- und Ausgänge. Mikrofon- und Line-Signale sollten aufgrund ihrer unterschiedlichen Pegel nicht verwechselt werden. Die richtige Zuordnung gehört zu den Grundlagen sauber arbeitender Audiotechnik.
Linecheck
Beim Linecheck wird überprüft, ob alle benötigten Audiosignale korrekt von der Bühne bis zum Mischpult beziehungsweise zum vorgesehenen Ziel gelangen. Dabei geht es zunächst hauptsächlich um Signalweg und Verkabelung. Der eigentliche Soundcheck folgt üblicherweise anschließend. Ein sauberer Linecheck spart Zeit und erleichtert den Aufbau umfangreicherer Audiotechnik.
Linefader
Ein Linefader ist ein Schieberegler an einem Mischpult oder DJ-Mixer, mit dem die Lautstärke eines einzelnen Kanals eingestellt wird. Im Gegensatz zum Crossfader beeinflusst er normalerweise direkt den Pegel des jeweiligen Kanalzugs. DJs verwenden Linefader beispielsweise zum Ein- und Ausblenden einzelner Musikquellen. Sie gehören zu den grundlegenden Bedienelementen von Mischpulten und sind besonders bei professionellem DJ-Equipment wichtig.
Low-Pass-Filter (LPF)
Ein Low-Pass-Filter beziehungsweise Tiefpass lässt tiefe Frequenzen passieren und reduziert Frequenzen oberhalb einer eingestellten Grenze. Bei Subwoofern verhindert er beispielsweise, dass diese unnötig hohe Frequenzen wiedergeben. Zusammen mit einem Hochpassfilter kann damit eine Frequenztrennung realisiert werden. Solche Filter gehören zur Abstimmung moderner Beschallungssysteme.
Lumen
Lumen ist die Einheit für den Lichtstrom und beschreibt die insgesamt von einer Lichtquelle abgegebene sichtbare Lichtmenge. Bei Projektoren werden Helligkeitswerte nach festgelegten Messverfahren angegeben. Für die tatsächlich wahrgenommene Bildhelligkeit spielen auch Bildgröße, Leinwand und Umgebungslicht eine Rolle. Bei der Auswahl eines Beamers sollte die Helligkeit deshalb nicht isoliert betrachtet werden.
Lux
Lux ist die Einheit der Beleuchtungsstärke und beschreibt, wie viel Licht auf einer bestimmten Fläche ankommt. Anders als Lumen berücksichtigt Lux damit auch Fläche beziehungsweise Entfernung. In der Veranstaltungstechnik kann der Wert beispielsweise bei Bühnen-, Arbeits- oder Kameraausleuchtung relevant sein. Bei funktionaler Lichttechnik ist Lux deshalb eine wichtige Messgröße.
Medienserver
Ein Medienserver ist ein leistungsfähiges Computersystem zur Wiedergabe und Bearbeitung von Video-, Grafik- und Animationsinhalten. Er wird beispielsweise bei Shows, LED-Wänden, Projektionen oder komplexen Bühnenproduktionen eingesetzt und kann Inhalte auf mehrere Ausgabeflächen verteilen. Medienserver sind damit ein Werkzeug für umfangreiche und kreative Videotechnik.
Mikrofon
Ein Mikrofon wandelt Schall in ein elektrisches Audiosignal um. Je nach Anwendung kommen unterschiedliche Bauformen, Richtcharakteristiken und Wandlerprinzipien zum Einsatz. Ein Gesangsmikrofon auf einer lauten Bühne stellt beispielsweise andere Anforderungen als ein Mikrofon für einen Vortrag. Deshalb sollten Mikrofone immer passend zur jeweiligen Schallquelle ausgewählt werden.
Mikrofonstativ
Ein Mikrofonstativ hält ein Mikrofon in einer definierten Position und ermöglicht freihändiges Sprechen, Singen oder Abnehmen eines Instruments. Es gibt gerade Stative, Galgenstative sowie kleine Tisch- oder Instrumentenstative für unterschiedliche Anwendungen. Zusammen mit passenden Mikrofonen gehört das Stativ zum grundlegenden Zubehör vieler Bühnen- und Konferenzaufbauten.
Mischpult
Ein Mischpult führt mehrere Audiosignale zusammen und ermöglicht deren Bearbeitung und Verteilung. Lautstärke, Klangregelung, Monitorwege und Effekte können je nach Modell individuell eingestellt werden. Mischpulte sind deshalb eine zentrale Komponente vieler Beschallungsanlagen. Je nach Veranstaltung kommen kompakte analoge oder umfangreiche digitale Mischpulte zum Einsatz.
Molton
Molton ist ein schwerer, dichter Stoff, der in der Veranstaltungstechnik häufig für Bühnenverkleidungen, Vorhänge, Hintergrundflächen oder zur optischen Abtrennung von Bereichen eingesetzt wird. Durch seine matte Oberfläche reflektiert schwarzer Molton vergleichsweise wenig Licht und eignet sich deshalb gut für Bühnen- und Präsentationsbereiche. Je nach Einsatzort sind außerdem die entsprechenden Brandschutzeigenschaften zu beachten. Molton wird häufig zusammen mit Rigging und Bühnentechnik sowie passender Lichttechnik eingesetzt.
Monitorbox
Eine Monitorbox ist ein Lautsprecher, der auf einer Bühne gezielt für Musiker, Sänger oder Sprecher eingesetzt wird. Über einen separaten Monitorweg erhalten die Personen beispielsweise ihre eigene Stimme, Instrumente oder andere benötigte Signale. Monitorboxen werden häufig angewinkelt auf dem Bühnenboden positioniert und deshalb auch als Wedges bezeichnet. Sie sind ein wichtiger Bestandteil professioneller Beschallungstechnik und werden über passende Mischpulte individuell angesteuert.
Monitorweg
Ein Monitorweg ist ein separater Audiomix für Musiker, Moderatoren oder andere Personen auf der Bühne. Über AUX-Wege können unterschiedliche Signale unabhängig vom Hauptmix zusammengestellt und an Bühnenmonitore oder In-Ear-Systeme geschickt werden. Mehrere Monitorwege sind besonders bei Bands wichtig. Moderne Mischpulte ermöglichen dafür individuelle Mischungen.
Motorzug
Ein Motorzug ist ein elektrisch betriebener Kettenzug zum Heben und Positionieren von Lasten. In der Veranstaltungstechnik werden damit beispielsweise Traversen oder technische Komponenten bewegt. Einsatz, Tragfähigkeit, Steuerung und Sicherung unterliegen hohen technischen und sicherheitsrelevanten Anforderungen. Motorzüge gehören deshalb in den spezialisierten Bereich von Rigging und Bühne.
Moving Head
Ein Moving Head ist ein motorisierter, beweglicher Scheinwerfer. Je nach Bauart kann er Lichtstrahl, Farbe, Gobos, Zoom und weitere Parameter verändern. Moving Heads werden bei Konzerten, Partys, Firmenveranstaltungen und Shows eingesetzt, wenn dynamische Lichtbewegungen gewünscht sind. Sie gehören zu den vielseitigsten Geräten moderner Lichttechnik.
Multicore
Ein Multicore bündelt mehrere einzelne Signalwege in einer gemeinsamen Leitung beziehungsweise einem Kabelsystem. Es wird beispielsweise genutzt, um zahlreiche Audiosignale von einer Bühne zum Mischpult zu übertragen. Digitale Stageboxen und Audionetzwerke übernehmen heute häufig ähnliche Aufgaben. Multicores bleiben dennoch ein wichtiger Begriff innerhalb klassischer Audiotechnik.
Musikanlage
Eine Musikanlage ist ein Beschallungssystem zur Wiedergabe von Musik und kann je nach Anwendung aus Lautsprechern, Subwoofern, Mischpult und Zuspielgerät bestehen. Für eine kleine Feier reicht häufig ein kompaktes System, während bei größeren Veranstaltungen zusätzliche Lautsprecher oder Subwoofer erforderlich sein können. Entscheidend sind Raumgröße, Gästezahl, Musikstil und gewünschte Lautstärke. Eine passende Beschallungsanlage sollte deshalb auf den Einsatz abgestimmt und bei Bedarf durch weitere Audiotechnik ergänzt werden.
Mute
Mute bezeichnet das gezielte Stummschalten eines Audio- oder Signalkanals. An Mischpulten kann damit beispielsweise ein einzelnes Mikrofon, eine Gruppe oder ein kompletter Ausgang sofort deaktiviert werden, ohne den eingestellten Faderwert zu verändern. Mute-Funktionen sind besonders bei Umbauten, Pausen oder nicht benötigten Signalquellen praktisch. Sie gehören zu den grundlegenden Bedienelementen moderner Mischpulte und sind ein fester Bestandteil professioneller Audiotechnik.
Nebelmaschine
Eine Nebelmaschine erzeugt mithilfe spezieller Nebelflüssigkeit sichtbaren künstlichen Nebel. Dadurch lassen sich Lichtstrahlen und Effekte deutlich besser erkennen. Je nach Location müssen Rauchmelder, Brandschutzvorgaben und die Verträglichkeit mit dem Veranstaltungsort vor dem Einsatz berücksichtigt werden. In Verbindung mit geeigneter Lichttechnik kann Nebel die Wirkung einer Show deutlich verstärken.
Netzwerk-Audio
Netzwerk-Audio bezeichnet die digitale Übertragung von Audiosignalen über Computernetzwerke. Dadurch können viele Audiokanäle über vergleichsweise wenige Netzwerkleitungen verteilt werden. Systeme wie Dante ermöglichen beispielsweise die Verbindung von Mischpulten, Stageboxen und weiteren Geräten. Netzwerk-Audio spielt deshalb eine immer größere Rolle in moderner Audiotechnik.
Noise Gate
Ein Noise Gate ist ein Dynamikprozessor, der ein Audiosignal unterhalb eines eingestellten Schwellenwertes stark absenkt oder vollständig schließt. Dadurch lassen sich beispielsweise Übersprechen, Hintergrundgeräusche oder unerwünschtes Rauschen zwischen einzelnen Signalanteilen reduzieren. Häufig wird ein Gate bei Schlagzeugmikrofonen oder einzelnen Live-Kanälen eingesetzt. Moderne digitale Mischpulte besitzen häufig pro Eingang ein Gate und ermöglichen damit eine gezielte Bearbeitung innerhalb professioneller Audiotechnik.
Nutzlast
Die Nutzlast ist die Last, die eine Konstruktion oder ein Bauteil entsprechend seiner Auslegung aufnehmen darf. Im Veranstaltungsbereich muss zwischen verschiedenen Lastangaben und Einsatzbedingungen unterschieden werden. Bei Bühnen- und Riggingkonstruktionen sind Herstellerangaben und statische Vorgaben maßgeblich. Die Nutzlast ist deshalb ein wichtiger Begriff bei Rigging und Bühnentechnik.
Ohm
Ohm ist die Einheit des elektrischen Widerstands beziehungsweise der Impedanz. Bei passiven Lautsprechern findet man beispielsweise Angaben wie 4 oder 8 Ohm. Diese Werte sind wichtig, um Lautsprecher und Endstufen korrekt miteinander zu kombinieren und den Verstärker nicht unzulässig zu belasten. Bei passiver Audiotechnik gehört die Impedanz zu den grundlegenden technischen Angaben.
Outdoor-Veranstaltung
Eine Outdoor-Veranstaltung findet im Freien statt und stellt besondere Anforderungen an Technik, Stromversorgung und Aufbau. Neben ausreichender Beschallung müssen unter anderem Wetterschutz, Wind, geeignete Stromleitungen und die sichere Aufstellung der Technik berücksichtigt werden. Je nach Veranstaltungsort kann zusätzlich eine autarke Energieversorgung erforderlich sein. Deshalb sollten Stromversorgung und wettergeeignete Veranstaltungstechnik bereits bei der Planung berücksichtigt werden.
PA-Anlage
Eine PA-Anlage ist ein Beschallungssystem zur Verstärkung von Sprache, Musik oder anderen Audiosignalen für ein Publikum. Sie kann aus Lautsprechern, Subwoofern, Endstufen, Mischpulten und Mikrofonen bestehen. Welche PA sinnvoll ist, hängt nicht allein von der Personenzahl ab, sondern auch von Raumgröße, Veranstaltungsart, Musikstil und gewünschtem Pegel. Entsprechend lässt sich die Beschallungstechnik individuell zusammenstellen.
PAR-Scheinwerfer
Ein PAR-Scheinwerfer erzeugt eine vergleichsweise einfache und kräftige Lichtfläche und gehört zu den Klassikern der Veranstaltungstechnik. Moderne LED-PARs können zahlreiche Farben erzeugen und per DMX gesteuert werden. Sie eignen sich beispielsweise für Bühnenlicht, Dekobeleuchtung und farbige Akzente. PAR-Scheinwerfer bilden deshalb eine vielseitige Basis für mobile Lichttechnik.
Patchplan
Ein Patchplan dokumentiert, welche Signale beziehungsweise Geräte mit welchen Ein- und Ausgängen verbunden werden sollen. Bei größeren Produktionen erleichtert er Aufbau, Fehlersuche und Zusammenarbeit zwischen Technikern. Patchpläne werden unter anderem für Audio-, Licht- und Videosysteme verwendet. Gerade bei umfangreicher Veranstaltungstechnik schafft ein sauberer Patchplan Übersicht.
Peak
Peak bezeichnet einen kurzzeitigen Spitzenwert eines Signals oder einer technischen Größe. Bei Audiosignalen sind Peaks beispielsweise sehr kurze Pegelspitzen. Peak-Angaben bei Lautsprechern oder Verstärkern dürfen nicht mit kontinuierlich verfügbarer Leistung gleichgesetzt werden. Beim Vergleich von Audiotechnik sollte deshalb darauf geachtet werden, welche Art von Leistungsangabe gemeint ist.
PFL / Pre-Fade Listen
PFL steht für „Pre-Fade Listen“ und ermöglicht das Vorhören eines Audiokanals unabhängig von der aktuellen Stellung seines Kanal-Faders. Dadurch kann ein Tontechniker beispielsweise Eingangssignal, Pegel oder Klang über Kopfhörer beziehungsweise den Kontrollweg prüfen, ohne den Hauptmix zu beeinflussen. PFL wird besonders beim Einpegeln und bei der Fehlersuche eingesetzt. Die Funktion gehört zur Standardausstattung vieler Mischpulte und ist ein wichtiges Werkzeug innerhalb professioneller Audiotechnik.
Phantomspeisung
Phantomspeisung stellt über ein symmetrisches Mikrofonkabel eine Versorgungsspannung für geeignete Geräte bereit. Besonders Kondensatormikrofone benötigen häufig 48-Volt-Phantomspeisung. Sie wird meist direkt am Mischpult oder Audio-Interface aktiviert. Bei der Verwendung entsprechender Mikrofone sollte geprüft werden, ob die benötigte Versorgung vorhanden ist.
Phasenlage
Die Phasenlage beschreibt die zeitliche Beziehung zwischen periodischen Signalen. Treffen Schallwellen ungünstig aufeinander, können sich bestimmte Frequenzen abschwächen oder teilweise auslöschen. Besonders bei mehreren Lautsprechern und im Subwoofer-Bereich kann die zeitliche und phasenbezogene Abstimmung deutlich hörbar sein. Sie gehört deshalb zur sorgfältigen Abstimmung größerer Beschallungssysteme und ist ein wichtiger Bestandteil professioneller Audiotechnik.
Pixelpitch
Der Pixelpitch beschreibt den Abstand zwischen den einzelnen Bildpunkten einer LED-Wand und wird üblicherweise in Millimetern angegeben. Ein kleinerer Pixelpitch ermöglicht aus kurzer Entfernung ein feineres Bild, ist aber nicht automatisch für jede Anwendung erforderlich. Entscheidend ist vor allem der Betrachtungsabstand. Bei professioneller Videotechnik hilft der Pixelpitch bei der Auswahl einer geeigneten LED-Wand. Auch Bildgröße und Auflösung sollten zur übrigen Veranstaltungstechnik passen.
Plattenspieler
Ein Plattenspieler gibt Musik von Schallplatten wieder. Im DJ-Bereich werden robuste Direktantriebsmodelle traditionell zum Auflegen, Mixen und Scratchen eingesetzt. Für den Anschluss an einen Mixer wird je nach Gerät ein geeigneter Phono-Eingang benötigt. Plattenspieler gehören weiterhin zum klassischen DJ-Equipment und werden häufig mit weiterer Audiotechnik kombiniert.
Potentialausgleich
Der Potentialausgleich verbindet leitfähige Teile elektrisch miteinander, um gefährliche Potentialunterschiede zu reduzieren. Bei größeren temporären Strom- und Veranstaltungsanlagen kann er Bestandteil des elektrischen Schutzkonzeptes sein. Ob und wie ein Potentialausgleich erforderlich ist, muss anhand des jeweiligen Aufbaus und der geltenden elektrotechnischen Anforderungen beurteilt werden. Er gehört damit zum Bereich professioneller Stromversorgung und ist besonders bei umfangreicher Veranstaltungstechnik relevant.
powerCON
powerCON ist eine verriegelbare Steckverbindung, die bei professioneller Veranstaltungstechnik zur Stromversorgung verschiedener Geräte eingesetzt wird. Je nach Ausführung gelten unterschiedliche Eigenschaften und zulässige Anwendungen. Die Verbindung darf nicht mit Lautsprecheranschlüssen wie Speakon verwechselt werden. powerCON findet sich an zahlreichen Geräten moderner Veranstaltungstechnik und wird als Teil einer passend geplanten Stromversorgung eingesetzt.
Präsentationstechnik
Präsentationstechnik umfasst technische Geräte zur Darstellung und Übertragung von Bildern, Präsentationen, Videos und Sprache. Typische Komponenten sind Beamer, Displays, Leinwände, Presenter, Videomischer, Mikrofone und passende Signaltechnik. Welche Ausstattung sinnvoll ist, hängt von Raumgröße, Zuschauerzahl, Lichtverhältnissen und Inhalt der Präsentation ab. Für Tagungen und Firmenveranstaltungen werden häufig Videotechnik und ein geeigneter Beamer miteinander kombiniert.
Presenter
Ein Presenter ist eine kabellose Fernbedienung zur Steuerung von Präsentationen. Damit können Vortragende beispielsweise zwischen Folien wechseln, ohne direkt am Notebook stehen zu müssen. Viele Modelle besitzen zusätzliche Funktionen wie einen Laserpointer oder eine Bildschirmsteuerung. Presenter werden häufig bei Tagungen, Schulungen und Firmenveranstaltungen eingesetzt und ergänzen klassische Videotechnik sowie passende Beamer zu einer komfortablen Präsentationslösung.
Profilscheinwerfer
Ein Profilscheinwerfer erzeugt einen kontrollierbaren Lichtkegel mit klar begrenzten Kanten. Mithilfe von Blendenschiebern oder Gobos können bestimmte Flächen, Personen oder Formen gezielt beleuchtet werden. Profilscheinwerfer kommen häufig bei Bühnen, Präsentationen, Theaterproduktionen oder Rednerpositionen zum Einsatz. Sie sind damit ein präzises Werkzeug innerhalb professioneller Lichttechnik und lassen sich sinnvoll in größere Veranstaltungstechnik integrieren.
Projektionsabstand
Der Projektionsabstand ist die Entfernung zwischen Projektor und Projektionsfläche. Welche Bildgröße daraus entsteht, hängt vom Objektiv und Projektionsverhältnis des jeweiligen Gerätes ab. Bei der Planung muss deshalb geprüft werden, ob im Raum genügend Abstand für die gewünschte Bildgröße vorhanden ist. Die Wahl des passenden Beamers hängt damit auch von den räumlichen Bedingungen ab. Zusätzlich sollte die übrige Videotechnik auf Auflösung, Signalweg und Bildgröße abgestimmt werden.
Projektionsleinwand
Eine Projektionsleinwand ist eine speziell für Projektionen geeignete Fläche. Größe, Format, Material und Aufstellung beeinflussen das sichtbare Bild. Für Veranstaltungen gibt es beispielsweise mobile Stativleinwände, Faltrahmenleinwände und fest installierte Projektionsflächen. Zusammen mit passender Videotechnik lässt sich die Projektionsgröße auf Raum, Inhalt und Zuschauerzahl abstimmen. Ebenso wichtig ist ein ausreichend leistungsstarker Beamer.
Projektor
Projektor ist die technische Bezeichnung für ein Gerät, das Bilder oder Videos auf eine Projektionsfläche wirft; umgangssprachlich wird häufig der Begriff Beamer verwendet. Bei der Auswahl sind Helligkeit, Auflösung, Objektiv, Projektionsabstand und Umgebungslicht entscheidend. Unterschiedliche Beamer eignen sich deshalb für kleine Präsentationen ebenso wie für größere Veranstaltungsräume. Für komplette Bildlösungen wird der Projektor mit weiterer Videotechnik kombiniert.
PTZ-Kamera
PTZ steht für „Pan, Tilt, Zoom“. Eine PTZ-Kamera kann ferngesteuert horizontal geschwenkt, vertikal geneigt und gezoomt werden. Dadurch eignet sie sich beispielsweise für Konferenzen, Vorträge und Livestreams, bei denen mehrere Kamerapositionen mit vergleichsweise wenig Personal bedient werden sollen. PTZ-Kameras sind eine flexible Ergänzung moderner Videotechnik und lassen sich gut in umfangreichere Veranstaltungstechnik integrieren.
Punktlast
Eine Punktlast wirkt konzentriert an einer bestimmten Stelle einer tragenden Konstruktion. Bei Bühnen, Traversen und vergleichbaren Systemen ist deshalb nicht nur die Gesamtlast entscheidend, sondern auch deren genaue Position und Verteilung. Zulässige Punktlasten müssen den technischen und statischen Vorgaben entsprechen. Der Begriff ist besonders wichtig bei Rigging und Bühnenkonstruktionen und sollte bei der Planung umfangreicher Veranstaltungstechnik berücksichtigt werden.
Rahmenleinwand
Eine Rahmenleinwand besteht aus einem stabilen Rahmen, auf dem die Projektionsfläche möglichst faltenfrei gespannt wird. Mobile Faltrahmenleinwände werden häufig bei Tagungen, Firmenveranstaltungen, Präsentationen oder größeren Projektionen eingesetzt. Im Vergleich zu kleinen Stativleinwänden sind deutlich größere Bildflächen möglich. Für ein gutes Ergebnis sollten Leinwandgröße und eingesetzter Beamer aufeinander abgestimmt werden. Rahmenleinwände gehören damit zu den klassischen Komponenten professioneller Videotechnik.
RCD / FI-Schutzschalter
Ein RCD, umgangssprachlich häufig FI-Schutzschalter genannt, überwacht Fehlerströme und kann einen Stromkreis abschalten, wenn ein unzulässiger Differenzstrom festgestellt wird. Er ist ein wesentlicher Bestandteil vieler elektrischer Schutzkonzepte, ersetzt jedoch nicht andere erforderliche Schutzmaßnahmen. Bei temporärer Stromversorgung gehören geeignete Schutzorgane zur fachgerechten Planung. Besonders bei mobiler Veranstaltungstechnik müssen Stromwege und Schutzmaßnahmen zum konkreten Aufbau passen.
RDM
RDM steht für „Remote Device Management“ und erweitert DMX um eine bidirektionale Kommunikation. Dadurch kann eine Steuerung nicht nur Daten an kompatible Geräte senden, sondern auch Informationen von ihnen empfangen. So lassen sich beispielsweise Geräteparameter oder DMX-Adressen komfortabler verwalten. RDM erweitert klassische DMX-basierte Lichttechnik und erleichtert die Verwaltung umfangreicher Veranstaltungstechnik.
Regie
Die Regie ist der zentrale Arbeitsplatz zur Koordination und Steuerung einer Veranstaltung oder Produktion. Von dort können beispielsweise Bild, Ton, Präsentationen, Kameras, Einspieler und Kommunikationswege überwacht und gesteuert werden. Bei größeren Veranstaltungen arbeiten dort häufig mehrere technische Gewerke zusammen. Die Regie verbindet damit unterschiedliche Bereiche der Videotechnik und Audiotechnik zu einem koordinierten Veranstaltungsablauf.
RGBW
RGBW bezeichnet ein LED-Farbsystem aus Rot, Grün, Blau und einem zusätzlichen Weißkanal. Durch das Mischen dieser Kanäle können zahlreiche Farben erzeugt werden. Der Weißkanal ermöglicht häufig ein saubereres Weiß und erweitert die Möglichkeiten gegenüber einfachen RGB-Scheinwerfern. RGBW ist deshalb bei moderner Lichttechnik weit verbreitet und eignet sich sowohl für Effektlicht als auch für dekorative Beleuchtung innerhalb der Veranstaltungstechnik.
Richtcharakteristik
Die Richtcharakteristik beschreibt, aus welchen Richtungen ein Mikrofon Schall besonders stark oder schwach aufnimmt. Typische Formen sind Niere, Superniere, Kugel und Acht. Die passende Richtcharakteristik kann helfen, gewünschte Schallquellen hervorzuheben und unerwünschte Geräusche oder Rückkopplungen zu reduzieren. Sie ist daher ein wichtiges Auswahlkriterium bei Mikrofonen. Auch bei drahtlosen Funkmikrofonen spielt die verwendete Mikrofonkapsel eine wichtige Rolle.
Rigging
Rigging bezeichnet in der Veranstaltungstechnik das fachgerechte Befestigen, Heben und Sichern von Lasten wie Traversen, Scheinwerfern, Lautsprechern oder Videotechnik. Da sich technische Lasten häufig über Personen befinden, müssen Material, Tragfähigkeit, Aufhängung und Sicherung sorgfältig geplant und ausgeführt werden. Entsprechende Komponenten gehören zum Bereich Rigging und Bühne. Weitere Zusammenhänge erklärt unser 1×1 der Veranstaltungstechnik.
RMS
RMS steht für „Root Mean Square“ und bezeichnet mathematisch den Effektivwert einer wechselnden Größe. Im Audiobereich findet man RMS häufig bei Leistungs- oder Spannungsangaben. Bei Lautsprechern sollten solche Werte immer zusammen mit Herstellerdefinition, Impedanz und weiteren technischen Daten betrachtet werden. RMS ist deshalb nur ein Teil der Bewertung von Audiotechnik und sollte bei der Auswahl einer Beschallungsanlage niemals als einzige Kennzahl dienen.
Rolltage bei Transport
Rolltage sind zusätzliche Miettage, die entstehen können, wenn Veranstaltungstechnik während eines Transports oder zwischen mehreren Veranstaltungsterminen gebunden ist, ohne an jedem dieser Tage aktiv genutzt zu werden. Ob und wie Rolltage berechnet werden, hängt vom jeweiligen Mietmodell, Transportweg und Zeitraum ab. Besonders bei mehrtägigen Produktionen oder bundesweiten Einsätzen kann dieser Punkt für die Kalkulation von Veranstaltungstechnik relevant sein und sollte bei umfangreicher Audiotechnik oder anderem Mietmaterial frühzeitig berücksichtigt werden.
sACN
sACN ist ein auf IP-Netzwerken basierendes Protokoll zur Übertragung von Lichtsteuerdaten. Damit können große Mengen an Steuerinformationen über Ethernet-Netzwerke transportiert werden, was besonders bei umfangreichen Lichtanlagen praktisch ist. Zusammen mit DMX, RDM und Art-Net gehört sACN zu den wichtigen Netzwerkprotokollen moderner Lichttechnik. Bei größeren Produktionen können solche Netzwerkstrukturen ein wichtiger Bestandteil der gesamten Veranstaltungstechnik sein.
Safety / Sekundärsicherung
Eine Sekundärsicherung, häufig einfach „Safety“ genannt, ist eine zusätzliche Sicherung für entsprechend ausgelegte Geräte oder Komponenten. Sie soll verhindern, dass ein Gerät bei Versagen der primären Befestigung unkontrolliert herabfällt. Ausführung und Befestigung müssen für die jeweilige Anwendung geeignet sein. Safetys sind besonders im Bereich Rigging und Bühne ein wichtiger Sicherheitsbestandteil und gehören zu einem sorgfältig geplanten Aufbau von Veranstaltungstechnik.
Schall
Schall entsteht durch mechanische Schwingungen, die sich beispielsweise durch Luft, Wasser oder feste Materialien ausbreiten. Im hörbaren Bereich werden diese Schwingungen vom menschlichen Ohr als Töne, Sprache oder Geräusche wahrgenommen. Frequenz, Schalldruck und Wellenlänge bestimmen dabei wichtige Eigenschaften des Schalls. Das Verständnis von Schall ist eine zentrale Grundlage für Audiotechnik und für die Planung einer passenden Beschallungsanlage.
Schallabsorption
Schallabsorption beschreibt die Aufnahme von Schallenergie durch Materialien und Oberflächen, sodass weniger Schall in den Raum zurückreflektiert wird. Vorhänge, Teppiche, Polstermöbel oder spezielle Akustikelemente können bestimmte Frequenzbereiche unterschiedlich stark absorbieren. Eine gute Absorption kann Nachhall reduzieren und die Sprachverständlichkeit verbessern. Sie beeinflusst damit unmittelbar die Wirkung von Audiotechnik und einer passend geplanten Beschallungstechnik.
Schalldruck / SPL
SPL steht für „Sound Pressure Level“ und bezeichnet den Schalldruckpegel, üblicherweise angegeben in Dezibel. Bei Lautsprechern gibt dieser Wert Hinweise auf den erreichbaren Pegel, ist aber nur zusammen mit den jeweiligen Messbedingungen sinnvoll zu vergleichen. Mehr Watt bedeutet nicht automatisch denselben Zuwachs an Schalldruck. SPL ist deshalb ein wichtiges Vergleichskriterium bei Audiotechnik und bei der Dimensionierung einer passenden Beschallungsanlage.
Schallgeschwindigkeit
Die Schallgeschwindigkeit beschreibt, wie schnell sich eine Schallwelle durch ein Medium ausbreitet. In Luft beträgt sie bei etwa 20 °C ungefähr 343 Meter pro Sekunde und verändert sich unter anderem mit der Temperatur. In der Veranstaltungstechnik ist dieser Zusammenhang beispielsweise für Laufzeitunterschiede und die zeitliche Abstimmung mehrerer Lautsprecher wichtig. Die Schallgeschwindigkeit spielt daher bei professioneller Audiotechnik und größeren Beschallungssystemen eine wichtige Rolle.
Schallreflexion
Eine Schallreflexion entsteht, wenn Schallwellen auf eine Fläche treffen und von dieser zurückgeworfen werden. Harte Wände, Glasflächen oder Decken reflektieren Schall meist stärker als weiche und absorbierende Materialien. Viele Reflexionen können Sprachverständlichkeit und Klang deutlich beeinflussen. Deshalb spielen Schallreflexionen bei der Planung von Audiotechnik und bei der Positionierung einer Beschallungsanlage eine wichtige Rolle.
Schuko
Schuko ist die gebräuchliche Bezeichnung für das in Deutschland weit verbreitete Schutzkontakt-Stecksystem. Viele kleinere Geräte der Veranstaltungstechnik werden darüber mit 230 Volt versorgt. Bei größeren Leistungen reichen einzelne Schuko-Stromkreise häufig nicht aus, sodass leistungsfähigere CEE-Verteilungen eingesetzt werden. Schuko bleibt trotzdem ein wichtiger Bestandteil temporärer Stromversorgung und wird bei zahlreichen Bereichen moderner Veranstaltungstechnik verwendet.
Schwanenhalsmikrofon
Ein Schwanenhalsmikrofon besitzt einen flexiblen Hals, über den sich die Mikrofonkapsel präzise auf die sprechende Person ausrichten lässt. Solche Mikrofone werden häufig an Rednerpulten, Konferenztischen, Empfangsbereichen oder bei Podiumsdiskussionen eingesetzt. Je nach Modell benötigen sie Phantomspeisung oder werden in ein eigenes Tisch- beziehungsweise Konferenzsystem eingebunden. Schwanenhalsmikrofone gehören zu den spezialisierten Mikrofonen und werden häufig mit geeigneten Mischpulten kombiniert.
Screen
Screen ist ein allgemeiner Begriff für eine Bild- oder Anzeigefläche und wird in der Veranstaltungstechnik häufig für Displays, Monitore, LED-Flächen oder andere digitale Bildschirme verwendet. Welche Screen-Größe sinnvoll ist, hängt von Raumgröße, Betrachtungsabstand, Inhalt und Zuschauerzahl ab. Für Präsentationen, Messen und Firmenveranstaltungen werden Screens häufig als Bestandteil professioneller Videotechnik eingesetzt und mit weiterer Veranstaltungstechnik kombiniert.
SDI
SDI ist eine professionelle digitale Videoschnittstelle, die häufig über Koaxialkabel übertragen wird. Sie wird unter anderem bei Kameras, Videomischern und Broadcast-Technik eingesetzt und eignet sich je nach verwendetem Standard für vergleichsweise lange und robuste Signalwege. SDI gehört deshalb zu den verbreiteten Verbindungen innerhalb moderner Videotechnik und wird besonders bei umfangreicher Veranstaltungstechnik eingesetzt.
Selbstabholung
Selbstabholung bedeutet, dass gemietete Veranstaltungstechnik vom Kunden direkt beim Vermieter abgeholt und nach der Veranstaltung wieder zurückgebracht wird. Diese Variante eignet sich besonders für kleinere und einfach aufzubauende Systeme und kann gegenüber Lieferung und Full-Service Kosten sparen. Bei Bedarf kann bei der Abholung eine kurze Einweisung in die Bedienung erfolgen. Besonders kompakte Audiotechnik oder einfache Lichttechnik eignet sich häufig gut für die Selbstabholung.
Sender
Ein Sender überträgt Informationen drahtlos an einen passenden Empfänger. In der Veranstaltungstechnik findet man Sender beispielsweise bei Funkmikrofonen, Taschensendern, In-Ear-Systemen oder Wireless-DMX-Lösungen. Bei einer Funkstrecke müssen Sender und Empfänger hinsichtlich Frequenzbereich und System kompatibel sein. Besonders bei mehreren Funkmikrofonen ist eine sorgfältige Frequenzplanung wichtig. Je nach Anwendung kommen dabei unterschiedliche Mikrofone und Sendertypen zum Einsatz.
Shure SM57
Das Shure SM57 ist ein dynamisches Mikrofon mit Nierencharakteristik, das besonders häufig zur Abnahme von Instrumenten eingesetzt wird. Typische Anwendungen sind Snare-Drum, Percussion, Gitarrenverstärker, Blasinstrumente und weitere Schallquellen auf Bühne oder im Studio. Seine robuste Bauweise macht es für den mobilen Einsatz besonders geeignet. Das SM57 gehört zu den vielseitigen Mikrofonen und wird bei Veranstaltungen zusammen mit passender Audiotechnik eingesetzt.
Shure SM58
Das Shure SM58 ist ein dynamisches Gesangs- und Sprachmikrofon mit Nierencharakteristik und gehört zu den bekanntesten Mikrofonen für den Live-Einsatz. Sein Frequenzgang ist auf Stimmen abgestimmt, während der integrierte Wind- und Popfilter Atem- und Popgeräusche reduziert. Durch seine robuste Konstruktion eignet es sich besonders für Bühnen, Moderationen und Veranstaltungen. Das SM58 gehört damit zu den klassischen Mikrofonen und lässt sich direkt in professionelle Audiotechnik integrieren.
Signalfluss
Der Signalfluss beschreibt den Weg eines Audio-, Video- oder Steuersignals durch eine technische Anlage. Bei einer PA kann er beispielsweise vom Mikrofon über das Mischpult und einen DSP zur Endstufe und anschließend zum Lautsprecher führen. Ein klarer Signalfluss erleichtert Planung und Fehlersuche erheblich und gehört zu den wichtigsten Grundlagen beim Verständnis von Audiotechnik. Besonders bei komplexer Veranstaltungstechnik sollte der komplette Signalweg eindeutig nachvollziehbar sein.
Sinuskurve
Eine Sinuskurve beschreibt den gleichmäßigen periodischen Verlauf einer sinusförmigen Schwingung. In der Audiotechnik entspricht ein reiner Sinuston einer einzelnen Frequenz ohne zusätzliche Oberwellen. Sinussignale werden unter anderem zum Messen, Prüfen und Abstimmen von Audiosystemen eingesetzt. Sie helfen beispielsweise dabei, Frequenzen oder Signalwege gezielt zu untersuchen. Die Sinuskurve gehört damit zu den technischen Grundlagen moderner Audiotechnik und ist auch bei der Einrichtung einer Beschallungsanlage ein wichtiger Grundbegriff.
Speakon
Speakon ist eine robuste und verriegelbare Steckverbindung für Lautsprecherleitungen. Sie wird besonders zwischen Endstufen und passiven Lautsprechern eingesetzt und ist für entsprechend hohe Ströme ausgelegt. Speakon ist keine Netzstromverbindung, auch wenn manche Stecksysteme äußerlich ähnlich wirken können. Die Verbindung ist ein etablierter Standard bei passiver Beschallungstechnik und findet sich an vielen Komponenten professioneller Audiotechnik.
Stagebox
Eine Stagebox bündelt Audioanschlüsse auf oder nahe einer Bühne. Analoge Modelle führen zahlreiche Signale über ein Multicore weiter, während digitale Stageboxen die Signale häufig bereits vor Ort wandeln und digital zum Mischpult übertragen. Dadurch können Kabelwege übersichtlicher gestaltet und Aufbauten vereinfacht werden. Stageboxen erleichtern besonders den Einsatz umfangreicher Audiotechnik und arbeiten bei digitalen Systemen häufig direkt mit einem passenden Mischpult zusammen.
Stagehand
Ein Stagehand unterstützt beim Auf- und Abbau sowie bei organisatorischen und technischen Arbeiten rund um eine Veranstaltung. Typische Aufgaben sind das Tragen und Positionieren von Material, das Verlegen von Kabeln, das Unterstützen beim Bühnenaufbau oder das Bereitstellen von Technik nach Anweisung. Stagehands arbeiten dabei eng mit Fachpersonal aus Rigging und Bühne sowie weiteren Bereichen der Veranstaltungstechnik zusammen.
Stageplot
Ein Stageplot ist eine schematische Darstellung des gewünschten Bühnenaufbaus. Er zeigt beispielsweise die Positionen von Musikern, Instrumenten, Monitoren, Mikrofonen und technischen Anschlüssen. Zusammen mit einem Technical Rider erleichtert er die Vorbereitung einer Produktion erheblich. Besonders bei größeren Bühnenaufbauten schafft ein Stageplot Übersicht über die benötigte Veranstaltungstechnik und unterstützt die Planung von Rigging und Bühne.
Stativleinwand
Eine Stativleinwand ist eine mobile Projektionsleinwand mit integriertem Stativ und eignet sich besonders für Präsentationen, Schulungen, kleinere Tagungen oder private Veranstaltungen. Sie lässt sich vergleichsweise schnell aufstellen und benötigt keine feste Wand- oder Deckenmontage. Entscheidend sind Leinwandgröße, Bildformat und der verfügbare Raum. Zusammen mit einem passenden Beamer entsteht eine flexible Präsentationslösung, die sich durch weitere Videotechnik ergänzen lässt.
Streaming
Streaming bezeichnet die laufende Übertragung von Audio- oder Videoinhalten über ein Netzwerk beziehungsweise das Internet. Bei Veranstaltungen können Vorträge, Konferenzen, Konzerte oder hybride Events beispielsweise live an externe Zuschauer übertragen werden. Dafür werden Kameras, Videomischer, Encoder und weitere Videotechnik zu einer gemeinsamen Signalkette verbunden. Für verständliche Sprache und einen sauberen Veranstaltungston ist zusätzlich passende Audiotechnik wichtig.
Strobe
Ein Strobe beziehungsweise Stroboskop erzeugt schnelle Lichtblitze. Moderne LED-Scheinwerfer und Moving Heads besitzen häufig bereits eine integrierte Strobe-Funktion. Der Effekt wird vor allem bei Shows, Konzerten und Partys eingesetzt und sollte wegen möglicher gesundheitlicher Reaktionen sensibel verwendet werden. Strobe-Effekte sind ein typischer Bestandteil dynamischer Lichttechnik und werden häufig mit weiterer Veranstaltungstechnik kombiniert.
Stromgenerator
Ein Stromgenerator erzeugt elektrische Energie unabhängig vom öffentlichen Stromnetz. Er kann Veranstaltungen an Orten ohne ausreichenden Stromanschluss versorgen. Entscheidend sind nicht nur die benötigte Gesamtleistung, sondern auch Lastverteilung, Anlaufströme, Spannungsqualität, Schutzkonzept, Geräuschentwicklung und ausreichende Leistungsreserve. Generatoren sind deshalb ein wichtiger Baustein autarker Stromversorgung und ermöglichen den Betrieb unterschiedlicher Veranstaltungstechnik auch abseits fester Anschlüsse.
Stromverteiler
Ein Stromverteiler verteilt eine vorhandene elektrische Einspeisung auf mehrere Stromkreise beziehungsweise Anschlüsse. In der Veranstaltungstechnik kommen je nach Leistung beispielsweise CEE- und Schuko-Verteilungen zum Einsatz. Schutzorgane, Leitungsquerschnitte, Lastverteilung und angeschlossene Verbraucher müssen zum jeweiligen Aufbau passen. Stromverteiler bilden damit die zentrale Struktur vieler temporärer Stromversorgungen und versorgen unterschiedliche Bereiche der Veranstaltungstechnik.
Subgruppe
Eine Subgruppe fasst mehrere Audiokanäle zu einem gemeinsamen Signalweg zusammen. So können beispielsweise alle Schlagzeug- oder Gesangskanäle gemeinsam in der Lautstärke geregelt oder mit einem Kompressor bearbeitet werden. Im Gegensatz zu einem DCA wird bei einer Subgruppe tatsächlich Audiosignal durch einen gemeinsamen Bus geführt. Subgruppen sind deshalb ein wichtiges Werkzeug bei umfangreichen Mischpulten und komplexer Audiotechnik.
Subwoofer
Ein Subwoofer ist ein Lautsprecher, der speziell für tiefe Frequenzen und Bass entwickelt wurde. In einer PA-Anlage ergänzt er die Topteile und übernimmt den Tieftonbereich. Wie viele Subwoofer sinnvoll sind, hängt nicht allein von der Gästezahl ab, sondern auch von Raumgröße, Musikstil, gewünschtem Schalldruck und Aufstellung. Er ist damit ein wichtiger Bestandteil leistungsfähiger Beschallungstechnik und wird mit weiterer Audiotechnik auf den jeweiligen Einsatz abgestimmt.
Summe
Die Summe bezeichnet bei einem Mischpult das zusammengeführte Ausgangssignal mehrerer Audiokanäle. Einzelne Mikrofone, Instrumente oder Zuspieler werden zunächst separat bearbeitet und anschließend auf eine gemeinsame Summe beziehungsweise den Main-Ausgang geführt. Über den Summen-Fader lässt sich der Gesamtpegel des Hauptsignals steuern. Die Summe gehört damit zu den grundlegenden Funktionen moderner Mischpulte und ist ein zentraler Bestandteil professioneller Audiotechnik.
Symmetrisches Signal
Ein symmetrisches Audiosignal wird über zwei gegenphasige Signalleiter plus Abschirmung übertragen. Störungen, die auf dem Kabelweg in beide Leiter eingekoppelt werden, können am Eingang weitgehend unterdrückt werden. Dadurch eignen sich symmetrische Verbindungen besonders für längere Leitungswege mit XLR- oder TRS-Klinkenkabeln. Sie gehören zu den Grundlagen professioneller Audiotechnik und sind bei vielen Mischpulten Standard.
Talkback
Talkback ist ein Kommunikationsweg, über den beispielsweise ein Tontechniker mit Musikern oder anderen Mitarbeitern sprechen kann. Das Talkback-Signal wird üblicherweise nur auf ausgewählte Monitorwege oder Kommunikationskanäle geschickt und nicht über die Publikumsbeschallung ausgegeben. Viele digitale Mischpulte bieten dafür eine eigene Funktion. Talkback erleichtert besonders bei umfangreicher Audiotechnik die Abstimmung zwischen Bühne und Technik.
Taschensender
Ein Taschensender ist ein kompakter Funksender, der meist am Gürtel oder an der Kleidung getragen wird. Er überträgt das Signal eines angeschlossenen Headsets, Lavaliermikrofons oder Instruments drahtlos an einen passenden Empfänger. Taschensender werden besonders bei Moderationen, Vorträgen, Theaterproduktionen und Präsentationen eingesetzt, bei denen Bewegungsfreiheit wichtig ist. Sie sind ein zentraler Bestandteil vieler Funkmikrofone und ergänzen verschiedene Mikrofone.
Technical Rider
Ein Technical Rider beschreibt die technischen Anforderungen einer Band, eines Künstlers oder einer Produktion. Er kann Angaben zu Bühne, PA, Mikrofonen, Monitoren, Strom, Licht, Backline und Personal enthalten. Ein aktueller Rider hilft Veranstaltern und Technikdienstleistern, den Aufbau frühzeitig korrekt zu planen. Er bildet damit eine wichtige Grundlage umfangreicher Veranstaltungstechnik und erleichtert unter anderem die Vorbereitung von Rigging und Bühne.
Technikpaket / Komplettset
Ein Technikpaket oder Komplettset besteht aus mehreren bereits aufeinander abgestimmten Geräten für einen bestimmten Veranstaltungszweck. Statt Lautsprecher, Mischpult, Mikrofone, Licht und Zubehör einzeln auszuwählen, erhält der Kunde eine passende Kombination inklusive der benötigten Grundausstattung. Solche Sets eignen sich besonders für Kunden ohne tiefere technische Vorkenntnisse und erleichtern Planung und Aufbau. Je nach Anlass können beispielsweise Audiotechnik und passende Lichttechnik zu einem vollständigen Paket kombiniert werden.
Technische Betreuung
Technische Betreuung bedeutet, dass während einer Veranstaltung qualifiziertes Personal für Bedienung, Überwachung und Anpassung der eingesetzten Technik vor Ort ist. Je nach Veranstaltung kann dies Ton, Licht, Video, Präsentationstechnik oder mehrere Bereiche gleichzeitig umfassen. Besonders bei Firmenveranstaltungen, Tagungen, Konzerten oder komplexeren Produktionen reduziert eine technische Betreuung das Risiko von Bedienfehlern und ermöglicht schnelle Reaktionen auf Änderungen im Ablauf. Dabei werden beispielsweise Audiotechnik und Videotechnik während der Veranstaltung fachgerecht betreut.
Tonsäule
Eine Tonsäule ist ein schlankes Lautsprechersystem, bei dem mehrere kleinere Lautsprecher vertikal angeordnet sind. Je nach Bauart entstehen dadurch eine breite horizontale und kontrolliertere vertikale Schallverteilung. Tonsäulen eignen sich besonders für Sprache, Präsentationen und verschiedene kleinere bis mittlere Veranstaltungen. Sie sind eine kompakte Alternative innerhalb moderner Beschallungstechnik und lassen sich mit weiterer Audiotechnik passend ergänzen.
Tontechniker
Ein Tontechniker ist für Aufbau, Einrichtung, Bedienung und Überwachung der Audiotechnik bei einer Veranstaltung zuständig. Zu den Aufgaben können beispielsweise Mikrofonierung, Mischpultbedienung, Soundcheck, Pegelkontrolle und die Abstimmung der Lautsprecheranlage gehören. Je nach Produktion betreut der Tontechniker sowohl Publikumston als auch Monitoring auf der Bühne. Er arbeitet damit direkt mit professioneller Audiotechnik und unterschiedlichen Mischpulten.
Topteil
Als Topteil bezeichnet man bei einer PA den Lautsprecher, der hauptsächlich mittlere und hohe Frequenzen wiedergibt. In größeren Beschallungssystemen wird er mit einem oder mehreren Subwoofern kombiniert. Topteile können aktiv mit eingebauter Endstufe oder passiv mit externer Verstärkung betrieben werden. Sie gehören zu den grundlegenden Komponenten einer Beschallungsanlage und werden mit weiterer Audiotechnik auf den jeweiligen Einsatz abgestimmt.
Traverse
Eine Traverse ist eine leichte, aber tragfähige Gitterkonstruktion aus Metall, meist Aluminium. In der Veranstaltungstechnik werden Traversen zur Aufnahme von Licht-, Ton-, Video- oder Dekorationstechnik eingesetzt. Aufbau, Spannweite und zulässige Belastung müssen zur Konstruktion und zur jeweiligen Lastsituation passen. Traversen sind ein zentraler Bestandteil von Rigging und Bühnentechnik und werden häufig mit passender Lichttechnik kombiniert.
Trennfrequenz
Die Trennfrequenz legt fest, ab welchem Frequenzbereich unterschiedliche Lautsprecherwege arbeiten. Bei einer Kombination aus Subwoofer und Topteil bestimmt sie beispielsweise den Übergangsbereich zwischen beiden Systemen. Die richtige Einstellung hängt von den verwendeten Lautsprechern und deren Systemabstimmung ab. Sie ist deshalb ein wichtiger Parameter professioneller Beschallungstechnik und wird häufig über DSPs innerhalb moderner Audiotechnik eingestellt.
TV
Ein TV beziehungsweise Flachbildschirm kann bei Veranstaltungen zur Darstellung von Präsentationen, Videos, Bildern oder Live-Signalen eingesetzt werden. Besonders bei kleineren Zuschauergruppen oder hellen Räumen ist ein Bildschirm häufig eine praktische Alternative zur Projektion. Entscheidend sind Bildschirmgröße, Auflösung, Anschlüsse und Betrachtungsabstand. TVs und große Displays gehören deshalb zur mobilen Videotechnik und können beispielsweise mit einem HDMI-Signalweg in Präsentationssysteme eingebunden werden.
Übersteuern
Übersteuern bedeutet, dass ein Audio- oder Videosignal einen Pegel erreicht, den ein Gerät oder eine Signalstufe nicht mehr sauber verarbeiten kann. Im Audiobereich entstehen dadurch Verzerrungen und bei starkem Clipping werden Signalspitzen abgeschnitten. Ursachen können beispielsweise zu hoch eingestellter Gain, überlastete Eingänge oder eine ungünstige Pegelstruktur sein. Eine saubere Einstellung an Mischpulten und korrekt dimensionierte Audiotechnik helfen, Übersteuerungen zu vermeiden.
UHF
UHF steht für „Ultra High Frequency“ und bezeichnet einen Frequenzbereich elektromagnetischer Funkwellen. Viele professionelle Funkmikrofon- und In-Ear-Systeme arbeiten in Teilen dieses Bereichs. Welche Frequenzen konkret nutzbar sind, hängt von den geltenden Regelungen und der Situation am Veranstaltungsort ab. UHF ist daher ein zentraler Begriff bei professionellen Funkmikrofonen und allgemein bei drahtlosen Mikrofonen.
Unsymmetrisches Signal
Ein unsymmetrisches Audiosignal wird über einen Signalleiter und eine gemeinsame Masse beziehungsweise Abschirmung übertragen. Diese Verbindung ist einfach aufgebaut, reagiert auf längeren Kabelwegen jedoch empfindlicher auf eingestreute Störungen und Brummen. Typische Beispiele sind Cinch- oder bestimmte Klinkenverbindungen. Bei professioneller Audiotechnik werden unsymmetrische Signale deshalb bei Bedarf über eine DI-Box in symmetrische Signale umgewandelt und anschließend an Mischpulte weitergeführt.
Uplight
Ein Uplight ist ein nach oben gerichteter Scheinwerfer, mit dem beispielsweise Wände, Säulen oder Architekturflächen beleuchtet werden. Besonders Akku-LED-Uplights ermöglichen eine schnelle dekorative Beleuchtung ohne sichtbare Stromleitungen. Sie werden häufig bei Hochzeiten, Firmenveranstaltungen und Abendveranstaltungen eingesetzt. Uplighting ist eine einfache Möglichkeit, mit mobiler Lichttechnik die Raumwirkung deutlich zu verändern und andere Bereiche der Veranstaltungstechnik optisch zu ergänzen.
VDE 0701/0702
VDE 0701 und VDE 0702 betreffen Prüfverfahren für elektrische Geräte. VDE 0701 ist insbesondere für Prüfungen nach Reparaturen relevant, während VDE 0702 Wiederholungsprüfungen elektrischer Geräte behandelt. In der Veranstaltungstechnik spielen solche Prüfungen eine wichtige Rolle, weil Betriebsmittel regelmäßig transportiert und intensiv genutzt werden. Das betrifft besonders Geräte und Komponenten der Stromversorgung sowie weitere elektrische Veranstaltungstechnik.
Veranstaltungstechnik
Veranstaltungstechnik ist der Oberbegriff für technische Systeme, die zur Durchführung von Veranstaltungen eingesetzt werden. Dazu zählen unter anderem Ton-, Licht-, Video-, Präsentations-, Bühnen-, Rigging- und Stromtechnik. Je nach Veranstaltung reicht der Bedarf von einem einzelnen Lautsprecher bis zu einer vollständig geplanten Produktion mit Aufbau und technischer Betreuung. Einen ausführlichen Überblick bietet unser 1×1 der Veranstaltungstechnik, während passende Audiotechnik einen der wichtigsten Teilbereiche abdeckt.
Videomischer
Ein Videomischer verbindet mehrere Bildquellen und ermöglicht den kontrollierten Wechsel zwischen ihnen. Kameras, Präsentationsrechner, Grafiken und Videos können beispielsweise auf eine LED-Wand, einen Projektor oder in einen Livestream ausgegeben werden. Moderne Geräte bieten häufig zusätzlich Übergänge, Bild-in-Bild-Funktionen und weitere Möglichkeiten zur Bildgestaltung. Videomischer sind damit eine zentrale Komponente professioneller Videotechnik und können mit einem passenden Beamer kombiniert werden.
Videotechnik
Videotechnik umfasst die Aufnahme, Verarbeitung, Übertragung und Darstellung von Bildern und Videos bei Veranstaltungen. Dazu gehören beispielsweise Kameras, Videomischer, Projektoren, Displays, Leinwände, LED-Wände und Streaming-Systeme. Welche Lösung sinnvoll ist, hängt von Raum, Bildgröße, Inhalt und Publikum ab. Unterschiedliche Videotechnik lässt sich dafür modular kombinieren und beispielsweise durch geeignete Beamer ergänzen.
Videotechniker
Ein Videotechniker ist für Aufbau, Einrichtung, Bedienung und Überwachung von Bild- und Videosystemen bei Veranstaltungen zuständig. Dazu können Projektoren, Displays, LED-Wände, Kameras, Videomischer, Signalverteiler und Streaming-Technik gehören. Besonders bei komplexen Produktionen kontrolliert der Videotechniker Signalwege, Auflösungen und Bildausgaben. Er arbeitet damit direkt mit professioneller Videotechnik und häufig mit weiterer Veranstaltungstechnik zusammen.
Vorschaumonitor
Ein Vorschaumonitor zeigt ein Bild- oder Videosignal an, bevor dieses auf der eigentlichen Projektionsfläche, LED-Wand oder im Livestream erscheint. Er wird beispielsweise an Regieplätzen eingesetzt, damit ein Techniker Quellen kontrollieren, Präsentationen prüfen oder kommende Inhalte vorbereiten kann. Besonders bei mehreren Videoquellen erleichtert ein Vorschaumonitor die sichere Bildregie. Er ist deshalb eine praktische Ergänzung professioneller Videotechnik und wird häufig zusammen mit einem Videomischer innerhalb der Veranstaltungstechnik eingesetzt.
VT
VT ist eine gebräuchliche Abkürzung für Veranstaltungstechnik. Der Begriff umfasst technische Bereiche wie Ton, Licht, Video, Bühne, Rigging und Stromversorgung. Je nach Veranstaltung kann VT von einer einfachen Beschallung bis zu einer umfangreichen technischen Gesamtproduktion reichen. Einen Überblick über die wichtigsten Zusammenhänge bietet unser 1×1 der Veranstaltungstechnik, während beispielsweise Audiotechnik einen zentralen Teilbereich darstellt.
Washlight
Ein Washlight erzeugt eine breite und relativ gleichmäßige Lichtfläche. Moving-Wash-Scheinwerfer können diese Fläche zusätzlich bewegen und häufig Farbe sowie Zoom verändern. Washlights eignen sich besonders für Bühnen-, Flächen- und Personenbeleuchtung. Sie ergänzen Effektgeräte um eine gleichmäßigere und funktionalere Form von Lichttechnik und können bei umfangreicher Veranstaltungstechnik zur Grundausleuchtung eingesetzt werden.
Wellenform
Die Wellenform beschreibt den zeitlichen Verlauf eines elektrischen oder akustischen Signals. Typische Formen sind beispielsweise Sinus-, Rechteck-, Dreieck- oder Sägezahnsignale. Unterschiedliche Wellenformen besitzen verschiedene Obertonstrukturen und klingen deshalb unterschiedlich. In der Veranstaltungstechnik hilft das Verständnis von Wellenformen dabei, Signalverarbeitung, Verzerrungen und Messungen besser einzuordnen. Der Begriff gehört zu den technischen Grundlagen moderner Audiotechnik und der Arbeit mit professionellen Mischpulten.
Windlast
Windlast bezeichnet die Kräfte, die durch Wind auf Konstruktionen wirken. Bei Outdoor-Bühnen, Traversensystemen, Zelten, Bannern oder LED-Wänden kann sie erheblich sein. Besonders große geschlossene Flächen erhöhen die Windangriffsfläche, weshalb zulässige Windgeschwindigkeiten und statische Vorgaben berücksichtigt werden müssen. Windlast ist daher ein wichtiger Planungsfaktor bei Outdoor-Rigging und Bühne und bei temporärer Veranstaltungstechnik.
Wireless DMX
Wireless DMX überträgt DMX-Steuerdaten drahtlos zwischen Sender und Empfänger. Dadurch können insbesondere bei mobilen oder akkubetriebenen Lichtsystemen lange Steuerleitungen vermieden werden. Die Zuverlässigkeit hängt von Funkumgebung, Entfernung, eingesetztem System und korrekter Konfiguration ab. Wireless DMX ist besonders praktisch bei flexibler Lichttechnik und ergänzt mobile Veranstaltungstechnik um drahtlose Steuerungsmöglichkeiten.
WLL / Working Load Limit
WLL steht für „Working Load Limit“ und bezeichnet die zulässige Arbeitslast eines dafür spezifizierten Bauteils unter den vorgesehenen Einsatzbedingungen. Bei Rigging-Komponenten ist dieser Wert sicherheitsrelevant. Die WLL darf nicht mit der Bruchlast oder beliebigen theoretischen Belastungswerten verwechselt werden. Sie gehört zu den grundlegenden Angaben bei professionellem Rigging und Bühne und ist bei tragenden Komponenten der Veranstaltungstechnik unbedingt zu beachten.
XLR
XLR ist eine robuste, verriegelbare Steckverbindung, die in der professionellen Audiotechnik besonders häufig verwendet wird. Dreipolige XLR-Verbindungen übertragen beispielsweise symmetrische Mikrofon- und Line-Signale und sind deshalb auf Bühnen und bei Veranstaltungen weit verbreitet. Je nach Polzahl und Anwendung werden XLR-Steckverbinder auch für weitere Signalaufgaben eingesetzt. Sie gehören zu den Standardverbindungen moderner Audiotechnik und verbinden unter anderem zahlreiche Mikrofone mit Mischpulten und anderen Geräten.